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Die Trainer Harry Körner (links) und Sergiu Luca (rechts) haben bei einem Trainingscamp in Bad Liebenzell die Latein-Top-Paare des Schwarz Weiss Club Pforzheim auf die German Open Championships vorbereitet, von links: Jacqueline Joos und Razvan Dumitrescu, Khrystyna Moshenska und Marius-Andrei Balan, Vitalina Bunina und Jan Janzen, Georgiana Barbu und Arthur Ankerstein sowie Ksenya Rybina und Maxim Stepanov.  Frei
Die Trainer Harry Körner (links) und Sergiu Luca (rechts) haben bei einem Trainingscamp in Bad Liebenzell die Latein-Top-Paare des Schwarz Weiss Club Pforzheim auf die German Open Championships vorbereitet, von links: Jacqueline Joos und Razvan Dumitrescu, Khrystyna Moshenska und Marius-Andrei Balan, Vitalina Bunina und Jan Janzen, Georgiana Barbu und Arthur Ankerstein sowie Ksenya Rybina und Maxim Stepanov. Frei
Sportwartin Sigrun Aisenbrey mit ihren erfolgversprechenden jungen Schützlingen: Michelle Nazarenus und Alin-Andrei Beca (links), Elias Nazarenus und Angelina Weber (vorn) sowie Maik Zimmer und Adeline Kastalion.
Sportwartin Sigrun Aisenbrey mit ihren erfolgversprechenden jungen Schützlingen: Michelle Nazarenus und Alin-Andrei Beca (links), Elias Nazarenus und Angelina Weber (vorn) sowie Maik Zimmer und Adeline Kastalion.
07.08.2017

Schwarz Weiss Club blickt den German Open zuversichtlich entgegen

Wenn an diesem Dienstag (8. August) in Stuttgart mit den German Open Championships (GOC) das weltgrößte Tanzturnier mit 5000 Paaren (Amateure und Profis) aus 50 Nationen stattfindet, werden China (340 Starts) und Rumänien (280) im Kongresszentrum Liederhalle am stärksten vertreten sein.

Mit dabei sind auch rund 20 Paare des Schwarz Weiss Clubs Pforzheim (SWC), die von den Kinderklassen (ab zehn Jahre) bis zu den Senioren II (40/45 Jahre) an den Start gehen werden. Im vergangenen Jahr belegten Marius-Andrei Balan/Khrystyna Moshenska im Latein-Grand-Slam-Turnier den dritten Platz. Für eine große Überraschung sorgten jedoch die Jüngsten, Elias Nazarenus/Sofia Bertsch, die vor der Phalanx aus den osteuropäischen Ländern den Titel bei den Kindern gewannen.

Intensive Trainingseinheiten

In der vergangenen Woche kamen die SWC-Latein-Paare zu einem Trainingscamp in Bad Liebenzell zusammen, wo sie sich unter anderem mit Cheftrainer Harry Körner und Sergiu Luca für die GOC vorbereiteten. Täglich standen mehrere anstrengende Einheiten im Spiegelsaal des Kurhauses auf dem Programm. Auch Sportwartin Sigrun Aisenbrey schaute vorbei und machte sich einen Eindruck davon, wie sehr die Paare dem Start in Stuttgart entgegenfiebern.

Sie wurden hart gefordert, die Hoffnungsträger des Schwarz Weiss Clubs, so dass beim Nachwuchs auch mal Tränen flossen. Aber es war natürlich auch ein großes Erlebnis, sich gemeinsam mit Weltklassepaaren zu Rumba-, Samba-, ChaCha-, PasoDoble- und Jive-Rhythmen den gestrengen Blicken der Trainer zu stellen.

Beim Grand Slam Latein der World Dance Sport Federation (WDSF) wollen Balan/Moshenska, die aktuellen Dritten der Welt- und Europameisterschaften, natürlich wieder auf dem Treppchen stehen. Neben den Weltmeistern Gabriele Goffredo/Anna Matus (Moldavien) und den Europameistern Armen Tsaturyan/Svetlana Gudyno (Russland) werden Timur Imametdinov/Nina Bezzubova ihre schärfsten Rivalen sein. Die amtierenden deutschen Meister, bis vor kurzem für Pforzheim startend, sind vor kurzem zu Grün-Gold-Club Bremen gewechselt. Unter den fast 350 Paaren die für den Latein-Grand-Slam gemeldet haben, erhoffen sich die Körner- und Lucca-Schützlinge Maxim Stepanov/Ksenya Rybina, Razvan Dumitrescu/Jacqueline Joos, Artur Ankerstein/Georgiana Barbu und Jan Janzen/Vitalina Bunina nebst den „Neulingen“ Vincent Costanzo/Polina Shvab gute, ja ausgezeichnete Platzierungen.

Ein Mammutprogramm erwartet dabei Jan Janzen und seine neue Partnerin Vitalina Bunina (sie war im Vorjahr Junioren-Europameisterin über zehn Tänze), denn sie gehen bei drei Wettbewerben (auch in Standard) aufs Parkett. Wobei Anatoliy Novoselov/Tasja Schulz-Novoselov die Schwarz-Weiss-Farben beim WDSF Grand Slam Standard hochhalten werden.

Hoffnungsvoller Nachwuchs

SWC-Sportwartin Sigrun Aisenbrey ist zudem gespannt, wie sich der Nachwuchs von zehn bis 14 Jahren in Szene setzen kann, vor allem der Vorjahressieger Elias Nazarenus (damals mit Sofia Bertsch, die ihm mittlerweile über den Kopf gewachsen ist) mit seiner neuen Partnerin Angelina Weber, die erst seit Juni zusammen sind.

Des weiteren sind gemeldet: Daniil Gont/Janna Tarnorutskyi, Michael Bakscheev/Emily Kateli und Artur Moanga/Tarja Faber (bis elf Jahre), Philipp Alexander Morlang/Nelli Vidator (bis 13 Jahre), Kevin Baumann/Valeria Mast, Maik Zimmer/Adeline Kastalion (bis 15 Jahre) sowie die Jugendpaare (bis 18) Daniel Georg Chanin/Karalina Sudol und Alin-Anfrei Beca (der den Goldstadt-Jugendpokal 2017 für Rumänien gewann) mit Michelle Nazarenus. Außerdem sind Hans-Peter und Teresa Jöckel bei den Senioren (bis 45) im Standard WDSF Open mit dabei.

Bei einem GOC-Pressegespräch vergangene Woche bekannte Marius-Andrei Balan, dass es eine schwere Zeit nach der gegen die damaligen Clubkameraden verlorenen deutschen Meisterschaft gewesen sei. Auf der anderen Seite würden sie jetzt ganz unbelastet in das Turnier gehen. „Wir können angreifen, wir müssen nicht verteidigen,“ sagte er. Das Publikum entscheide über seinen Liebling. Er und Khrystyna wollen jedenfalls alles geben, um dessen Gunst für sich zu gewinnen.

www.goc-stuttgart.de

www.swc-pforzheim.de