nach oben
Trainer Markus Kauczinski wird den Karlsruher SC nach der laufenden Saison verlassen. Foto: Stefan Puchner
Trainer Markus Kauczinski wird den Karlsruher SC nach der laufenden Saison verlassen. Foto: Stefan Puchner © dpa
25.02.2016

Schwer, aber möglich: Karlsruher SC will noch einmal oben angreifen

Karlsruhe. Der Karlsruher SC hat sich nach Ansicht von Trainer Markus Kauczinski noch nicht aus dem Rennen um die Aufstiegsplätze der zweiten Fußball-Bundesliga verabschiedet. „Ausgeschlossen ist das nicht. Schwer ist es aber auch“, sagte Kauczinski vor der Partie am Freitag bei Union Berlin (18.30 Uhr/Sky).

„Wir sind in der Rückrunde ungeschlagen. Warum sollen wir nicht dahin schauen“, meinte der scheidende Trainer. Den Tabellenneunten Karlsruhe trennen acht Punkte von Relegationsrang drei. In Berlin muss Kauczinski auf die Verteidiger Martin Stoll (Oberschenkelzerrung) und Ylli Sallahi (Gelb-Rot-Sperre) verzichten. Mit einem blauen Auge kam der Spanier Manuel Torres davon, der beim 2:2 gegen Eintracht Braunschweig – obwohl nicht vorgesehen – einen Strafstoß geschossen und nur glücklich verwandelt hatte. „Ich halte nichts von Geldstrafen. Man redet darüber unter Männern. Dann ist das okay“, befand Kauczinski, der den eingeteilten Mitspielern eine Mitschuld gab.

Diese hätten sich den Ball gar nicht erst wegnehmen lassen dürfen. Über Torres sagte er: „Bei aller Zuversicht und allem Mut, den er hatte, am Ende gibt es zwei Kriterien: Einen guten Schuss und gute Nerven. Und da hat er noch Luft nach oben“.

Mögliche KSC-Aufstellung: Vollath – Valentini, Gordon, Gulde, Kempe – Krebs, Meffert – Torres, Yamada, Gouaida – Diamantakos.