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30.09.2015

Schwere Aufgabe für die Ispringer Ringer beim Titelträger

Ispringen. Wenn der bisherige Saisonverlauf in der Ringerbundesliga Süd eines gezeigt hat, dann, dass fast jeder jeden schlagen kann. Doch drei Wochen nach der Weltmeisterschaft in Las Vegas/USA werden die Karten neu gemischt.

„Die meisten Vereine haben jetzt ihre WM-Starter wieder an Bord“, weiß Trainer Bernd Reichenbach, der mit dem KSV Ispringen am Samstag, 3. Oktober, beim aktuellen deutschen Mannschaftsmeister ASV Nendingen antritt. Beide Konkurrenten haben momentan 4:2 Punkte auf dem Konto.

Seit zwei Jahren dominiert das Team aus Tuttlingen die deutsche Ringerszene und gilt auch in dieser Runde als erster Anwärter auf die deutsche Meisterschaft. Das wird Aufsteiger KSV Ispringen am Samstag in der Mühlauhalle zu spüren bekommen. „Nendingen bietet gegen uns seine besten Ringer auf“, ist sich Reichenbach sicher, dass beim Titelträger eine äußerst schwere Aufgabe wartet. Zumal mit Weltmeister Frank Stäbler (66 Kilo/Griechisch-Römisch) und dem kubanischen Vize-Weltmeister Mijain Lopez (130 Kilo/Griechisch-Römisch) zwei Klasseleute ins ASV-Team zurückkehren. Im Nendinger Kader steht mit dem zweifachen Europameister Ghenadie Tulbea (57 Kilo/Freistil) auch noch ein ehemaliger Ringer des SV 98 Brötzingen.

Spannend ist zudem die Frage, ob die kroatischen Zwillinge Nenad (Nendingen) und Neven Zugaj (Ispringen) auf die Matte gehen. Dabei wäre ein griechisch-römisches Bruderduell in der Gewichtsklasse bis 86 Kilo zumindest denkbar. KSV-Trainer Reichenbach traut seinen Ringern jedenfalls zu, dem großen Favoriten Schwierigkeiten zu bereiten. „Nendingen ist zwar ein bärenstarker Gegner. Aber auch wir treten in Bestbesetzung an und rechnen uns Siegchancen aus.“