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14.08.2017

Schwieriger Oberliga-Saisonstart für SV Spielberg

Spielberg. Auf den SV Spielberg wartet eine „Pforzheimer Woche“, denn gleich zweimal trifft der Oberligist aus Karlsbad auf Teams aus dem benachbarten Fußballkreis. Heute muss der SVS zunächst im Pokal zum 1. CfR Pforzheim, am Samstag geht es in der Oberliga dann daheim gegen den FC Nöttingen (18.00 Uhr).

Die Spielberger haben nach dem Regionalliga-Abstieg vergangene Saison in der Oberliga eine Berg- und Talfahrt erlebt, ehe nach einem Trainertausch unter Peter Hogen der Klassenerhalt gesichert wurde.

Womöglich geht es in der neuen Spielzeit, in der die Karlsbader ins gesicherte Mittelfeld streben, nicht entspannter zu. Der Saisonauftakt in Göppingen ging mit 0:2 daneben. Und die nächsten zwölf Tage warten weitere hohe Hürden. Erst der CfR und Nöttingen, dann das Spiel beim Karlsruher SC II sowie das Heimspiel gegen Reutlingen: „Da ist kein Spiel dabei, von dem man sagen würde, das müssen wir unbedingt gewinnen“, verweist Sport-Vorstand Bernd Stadler auf die hohe Qualität der Gegner.

Dabei sollten die Spielberger dringend punkten. Sie müssen allerdings die Lücken füllen, die Ole Schröder (Karriereende) und Peter Niermaier (beruflich bedingt nach Menzingen) hinterlassen haben. Zudem hat sich mit Jan Malsam einer der torgefährlichsten Angreifer das Kreuzband gerissen. Er kehrt frühesten 2018 zurück. Viel hängt davon ab, dass sich die Neuzugänge, darunter Matthias Fixel vom CfR, schnell integrieren. „Es wird eine schwere Saison. Die Oberliga ist sehr ausgeglichen“, sagt Bernd Stadler. Er erwartet bis zu sieben Teams im Titelrennen und die Hälfte der Mannschaften im Abstiegskampf.