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Triathlet Jan Frodeno (rechts) jubelt 2016 im Ziel nach seinem Sieg beim Ironman auf Hawaii in Kailua-Kona mit Sebastian Kienle, der Zweiter wurde. Foto: dpa-Archiv
Triathlet Jan Frodeno (rechts) jubelt 2016 im Ziel nach seinem Sieg beim Ironman auf Hawaii in Kailua-Kona mit Sebastian Kienle, der Zweiter wurde. Foto: dpa-Archiv
14.09.2018

Sebastian Kienle bedauert den Ausfall von Jan Frodeno

Kailua-Kona/Hawaii. Die Chancen von Sebastian Kienle, nach 2014 zum zweiten Mal die Triathlon-WM auf der Langdistanz auf Hawaii zu gewinnen, sind mit der Verletzung von Jan Frodeno gestiegen.

Gleichwohl bedauert der 34-jährige Profi aus Mühlacker den Ausfall seines langjährigen Freundes und zweifachen Hawaii-Champions. „Als mir Jan am Dienstag persönlich gesagt hat, dass er nicht auf Hawaii starten kann, war das auf jeden Fall ein Schock. Jan ist mein härtester Konkurrent, aber gleichzeitig auch ein Freund“, so Kienle gegenüber der PZ. Natürlich mache das Fehlen von Frodeno das Rennen in Kona ein ganzes Stück leichter, glaubt Kienle, fügt aber hinzu: „Ein potenzieller Sieg ist ohne Jan auch weniger Wert. Nach dem sehr überzeugenden Auftritt bei der 70.3-WM war er der klare Favorit. Leider ist es bei uns im Sport oft ein schmaler Grat zwischen Topform und Verletzung oder Krankheit.“

Sebastian Kienle ist am Mittwoch dieser Woche von seinem Trainingslager in Livigno/Italien aus nach Hawaii geflogen, wo er sich nun vor Ort auf den Jahreshöhepunkt am 13. Oktober vorbereitet.