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Stark auf dem Rad: Sebastian Kienle trumpfte zuletzt bei einem Triathlon auf den Bahamas auf. Foto: Deketelaere
Stark auf dem Rad: Sebastian Kienle trumpfte zuletzt bei einem Triathlon auf den Bahamas auf. Foto: Deketelaere
24.11.2017

Sebastian Kienle nimmt in Mexiko Qualifikation für Ironman Hawaii in Angriff

Cozumel. Sechs Wochen nach der Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii steht für Sebastian Kienle mit dem Ironman Cozumel ein weiteres Rennen über die Langdistanz (3,9 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen) auf dem Rennkalender. Sechs Mal (2012 bis 2017) hat sich Sebastian Kienle bereits für den prestigeträchtigen Ironman Hawaii qualifiziert. Mit einem erfolgreichen Finish beim Ironman Cozumel am Sonntag kann er sich frühzeitig die Qualifikation für 2018 sichern.

Als ehemaligem Weltmeister über diese Distanz genügt ihm hierfür das Überqueren der Ziellinie in San Miguel de Cozumel. Dennoch peilt Sebastian Kienle auf der Insel im Karibik den Sieg an. Auf dem Papier geht der Viertplatzierte des diesjährigen Ironman Hawaii als klarer Topfavorit ins Rennen. Stärkster Widersacher dürfte der mehrfache Weltmeister über die Kurzdistanz Ivan Raña aus Spanien sein. Zu beachten sind darüber hinaus Stefan Schmid aus dem bayrischen Peißenberg, der den Ironman Cozumel 2015 für sich entscheiden konnte, sowie der Franzose Denis Chevrot.

Dass Kienle sich von den Strapazen des Ironman Hawaii erholt hat, konnte er am vergangenen Wochenende beim Island House Triathlon, einem Einladungsrennen auf den Bahamas, unter Beweis stellen.

Kurze Distanzen

Das einzigartige Rennformat, welches sich über drei Etappen (Einzel, Enduro und Verfolgung) an zwei Tagen erstreckt, kommt mit seinen kurzen Distanzen (maximal 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen) Langdistanzathleten wie Sebastian Kienle eigentlich nicht entgegen. Dennoch konnte sich Kienle, dank einer überragenden Leistung auf dem Rad, im Kampf mit der Welt-Elite auf der Kurzdistanz ordentlich behaupten und starker Siebter werden. Diese Leistung ist umso höher einzuschätzen, wenn man bedenkt, dass er damit den amtierenden Weltmeister auf der Kurzdistanz Mario Mola sowie den Vorjahressieger Richard Murray hinter sich lassen konnte.

Nach dem intensiven Wettkampf auf den Bahamas ging es für Sebastian Kienle direkt weiter auf die nächste Karibikinsel, das mexikanische Cozumel. Dort wird er morgen das letzte Rennen der Saison bestreiten bevor es in die Trainingspause geht.