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Als Torhüter darf beim KSC in Düsseldorf Markus Kuster ran.  Foto: Deck/dpa 

Seltene Bewährungschance für Kuster: Österreicher darf ins Tor des Karlsruher SC

Karlsruhe. Das Spiel des Karlsruher SC bei Fortuna Düsseldorf diesen Samstag (13.30 Uhr/Sky) ist das, in dem Marius Gersbeck nach seiner Roten Karte beim 2:1 gegen Erzgebirge Aue fehlt. So hütet Markus Kuster das KSC-Tor.

Die Einwechslung vergangene Woche brachte dem 27-jährigen Österreicher erst den zweiten Pflichtspieleinsatz, seit er im Sommer 2020 vom SV Mattersburg zum KSC kam. Trainer Christian Eichner sagte nun: „Ich freue mich für Markus, dass er in einem solchen Stadion und bei einem solchen Gegner die Chance bekommt, sein Leistungsvermögen auf den Platz zu bringen. Wenn wir ihn eingesetzt haben, hat er seinen Mann gestanden. Er strahlt eine große Ruhe und Gelassenheit aus.“ Da Niklas Heeger (21 Jahre) nach einem doppelten Mittelhandbruch erst wieder seit dieser Woche trainiert, sitzt auch Max Weiß (17), Schlussmann der U 19 des KSC, auf der Bank. „Er steht voll im Trainings- und Spielbetrieb und ist ein großes Torwarttalent in unserem Nachwuchsleistungszentrum“, so Eichner.

Dass Fabian Schleusener neben Philipp Hofmann stürmt, um den bisher fünffachen Torschützen etwas aus dem Fokus zu nehmen, ist trotz Schleusners Treffer gegen Aue eher unwahrscheinlich. Allerdings betonte sein Trainer: „Fabian hat auch im Training viele Argumente geliefert.“ Eichner zufolge hat der Gegner „den besten Kader“ der Fußball-Zweitligisten. Auch die früheren KSCler Matthias Zimmermann und Rouwen Hennings sind Stammspieler. Der KSC-Trainer meint: „Wir sind dort krasser Außenseiter.“ Düsseldorf hat in vier Heimspielen nur zwei Punkte geholt. Routinier Edgar Prib (Rot-Sperre) fehlt.

Mögliche KSC-Aufstellung: Kuster – Thiede, Gordon, Kobald, Heise – Breithaupt, Gondorf – Choi, Wanitzek, Lorenz – Hofman