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Am Ende war Gartenstadt gegen Bilfingen obenauf. Foto: Hennrich
Am Ende war Gartenstadt gegen Bilfingen obenauf. Foto: Hennrich
05.11.2017

Siebte Saisonniederlage für TuS Bilfingen: 0:1 gegen VfB Gartenstadt

Kämpfelbach–Bilfingen. Wie lässt sich „bitter“ steigern? Bitter, bitterer, am bittersten. Oder in dieser Spielzeit der Fußball-Verbandsliga auch: Bitter, bitterer, Bilfingen. Das 0:1 (0:1) am Samstag gegen den VfB Gartenstadt war die siebte Niederlage in der Saison – und die sechste mit einem Tor Unterschied.

Waren es zuletzt gegen Bruchsal (2:3) und Eppingen (0:1) Gegentreffer in der Schlussviertelstunde, war es dieses Mal der TuS Bilfingen selbst, der spät hätte treffen können – und müssen. Doch Murat Etugrul schob einen Elfmeter links am Tor vorbei.

Die ersten 20 Minuten hatten die Gastgeber „komplett verschlafen“, musste Spielertrainer Dejan Svjetlanovic konstatieren. Zu brav waren die Bilfinger obendrein: Statt durch ein taktisches Foul gebremst zu werden, spazierten die Gartenstädter durchs Mittelfeld. Am Ende dieses Spaziergangs war es Darnell Hill, der in der 20. Minute das Tor des Tages erzielte. Obwohl Svjetlanovic von einem verdienten Sieg des Aufsteigers sprach, hätte es zur Pause 2:1 für seine Elf stehen können: Erst parierte VfB-Schlussmann Dennis Broll einen glänzenden Kopfball von Rico Reichenbacher ebenso glänzend. Dann verfehlte Oguzhan Celebis Kopfball das Tor nur knapp. „Nach der Pause stellte Gartenstadt dann auf Fünferkette um“, blickte Svjetlanovic zurück. Spielerische Lösungen waren nun gefragt. Doch genau diese fanden die Bilfinger bei schwierigen Platzverhältnissen nur selten. Wie es gehen könnte, zeigten sie eine Viertelstunde vor dem Ende: Thomas Haußer lupfte da den Ball in den Sechzehner, wo Svjetlanovic diesen mit dem Rücken zum Tor annahm – und umgerempelt wurde. Dass der folgende Elfmeter daneben ging, war für den Spielertrainer „symptomatisch für diese Saison“.