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Der KSC mit Trainer Alois Schwartz bleibt im vierten Spiel in Serie ohne Sieg.  Foto: dpa 

Sieglos-Serie des Karlsruher SC soll nach Lotte-Spiel beendet sein

Karlsruhe. Nur fünf von zwölf möglichen Zählern hat Fußball-Drittligist Karlsruher SC seit Ende der Winterpause geholt. „Wir sind ein bisschen neben der Spur“, sagt Oliver Kreuzer über die unbefriedigende Ausbeute: „Unser Spiel kränkelt etwas.“ Der Sportdirektor des Tabellenzweiten erwartet von den Wildparkprofis deshalb bei den Sportfreunden Lotte an diesem Samstag (14 Uhr/telekomsport), dass sie nach drei Spielen ohne Sieg „alles daransetzen“, drei Punkte zu holen.

Das Spiel im Tecklenburger Land hat in Kreuzers Augen „Pokalcharakter.“ Mit Leidenschaft müsse der KSC auftreten: „Wir haben einen Hänger. Da müssen wir uns rauskämpfen. Wir müssen wieder die letzte Konsequenz an den Tag legen und das Glück auf unsere Seite zwingen.

Die Eindrücke, die er beim Training dieser Woche, nach der 0:1-Derby-Niederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern, gewinnen konnte, stimmen Kreuzer optimistisch. „Da war Zug drin, die Laufarbeit war in Ordnung, die Stimmung gut.“

Die Gastgeber hätten sich nach schwachem Saisonstart „gefangen“, sagt KSC-Coach Alois Schwartz. „Das ist eine stabile Mannschaft, die zuletzt dreimal zu Null gespielt hat. Das wird eine schwere Aufgabe für uns.“ Tatsächlich ist Lotte (Tabellenplatz 13) seit Trainer Nils Drube am 30. August 2018 die sportliche Verantwortung übernommen hat zuhause ungeschlagen (vier Siege, vier Unentschieden). „Wir sind aber die beste Auswärtself der Liga“, setzt KSC-Trainer Schwartz dagegen. „Und das wollen wir bleiben.“

Vorige Saison hat seine Mannschaft in Lotte 1:1 gespielt und zuhause nur knapp 1:0 gewonnen. Das Heimspiel in dieser Runde ging gegen als siegloses Schlusslicht angereisten Sportfreunde mit 1:3. „Das wollen meine Spieler egalisieren“, sagt der KSC-Trainer.

Martin Röser (Rippe gebrochen) und Justin Möbius (Becken-Probleme) stehen nicht bereit. Hinter Burak Camoglu steht nach einer Magen-Darm-Infektion ein kleines Fragezeichen.

Mögliche KSC-Aufstellung: Uphoff – Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach – Stiefler, Groiß, Wanitzek, Lorenz – Fink – Pourié