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Schnell und athletisch:  Silke Lippok mischt mit ihren 14 Jahren die Junioren-Titelkämpfe auf.
Schnell und athletisch: Silke Lippok mischt mit ihren 14 Jahren die Junioren-Titelkämpfe auf.
13.07.2008

Silke Lippok holt zweites WM-Silber

MONTERREY/MEXIKO. Silke Lippok schwimmt bei der Junioren-Weltmeisterschaft im mexikanischen Monterrey weiter auf einer Erfolgswelle. Die Pforzheimerin holte sich mit ihren Mannschaftskameradinnen Franziska Jansen, Lisa Vitting und Sina Sutter die Silbermedaille in der 4×100-Meter-Freistilstaffel.

Die deutschen Mädchen mussten sich am Samstagabend (Ortszeit) nur dem US-Team geschlagen geben. Dieses lag in 3:48,16 Minuten insgesamt 78 Hundertstel vor den zweitplatzierten Deutschen. Zuvor hatte Lippok bereits über die 100 Meter Freistil die Silbermedaille gewonnen.

Nicht ganz so gut lief es für Lippok über die nicht-olympische Disziplin von 50 Metern Schmetterling. Im Finale schlug sie als Siebte an. Ihre Zeit (27,51 Sekunden) lag dabei deutlich über ihrer Bestmarke, die sie als deutsche Meisterin der Frauen im April schwamm (27,07 Sekunden). „Das ist nicht tragisch“, meinte ihr Heimtrainer Rudi Schulz, „schließlich bestreitet Silke bei der WM ein Mammutprogramm.“

Zu diesem gehört auch der Start über 50 Meter Freistil. Als Halbfinal- Siebte qualifizierte sich Lippok in 26, 31 Sekunden für den Endlauf. Wegen Rückenproblemen musste sie hingegen ihren geplanten Start über 100 Meter Schmetterling absagen. Bereits der Vorlauf fand ohne sie statt.

„Kleine Sensation“

Silke Lippoks bisheriges Abschneiden in der dünnen Höhenluft der Millionenstadt Monterrey ist, so Schulz, „eine kleine Situation.“ Mit 14 liege sie am unteren Alterslimit dieser Junioren-Weltmeisterschaften, an der Athletinnen zwischen 14 und 17 Jahren teilnehmen dürfen.

Neben dem Finale über 50 Meter Freistil schwamm Lippok auch noch in der 4×100-Meter-Lagenstaffel. Die Rennen waren bei Redaktionsschluss noch nicht beendet.