nach oben
Kraftvoll:  Silke Lippok hat sich bei den deutschen Jahrgangsmeisterschaften der Schwimmerinnen und Schwimmer in Hamburg in blendender Form präsentiert.
Kraftvoll: Silke Lippok hat sich bei den deutschen Jahrgangsmeisterschaften der Schwimmerinnen und Schwimmer in Hamburg in blendender Form präsentiert. © Ketterl, PZ-Archiv
26.05.2009

Silke Lippok schwimmt allen davon

HAMBURG. Die Titeljagd geht munter weiter: Silke Lippok hat sich bei den deutschen Jahrgangsmeisterschaften der Schwimmerinnen und Schwimmer in der Alsterhalle in Hamburg sechs erste Plätze gesichert.

Die 15-jährige Gymnasiastin aus Pforzheim, die für die SSG Pforzheim schwimmt, avancierte während des viertägigen Events zur stärksten Sportlerin. Im Jahrgang 1994 ging Lippok, die in Begleitung ihres Coaches Rudi Schulz angereist war, siebenmal an den Start – sechsmal gewann sie den Titel, einmal musste sie sich mit Silber zufrieden geben. Dabei knackte Lippok fünf badische Altersklassenrekorde für 15-Jährige und schraubte ihre Ausbeute seit 2007 auf 185 solcher Bestmarken.

Zwei badische Frauen-Rekorde

Außerdem stellte Lippok über 50 Meter Rücken in 29,86 Sekunden und über 100 Meter Schmetterling in 1:00,44 Minuten zwei neue badische Rekorde bei den Frauen auf – Lippoks Bestmarken 22 und 23.

Mit ihren Zeiten über 50 Meter Freistil (25,81 Sekunden), 100 Meter Freistil (55,49 Sekunden) und über 200 Meter Freistil (2;00,29 Minuten) ließ Lippok sogar sämtliche ältere Konkurrentinnen hinter sich und wurde Tagesbeste. Deshalb gilt die Pforzheimerin als große Hoffnung des deutschen Bundestrainers Achim Jedamsky, der in Hamburg sein neues Aufgebot für die Jugend-Europameisterschaften vom 8. bis 12. Juli in Prag bekanntgab. Eine dreiwöchige Vorbereitung auf die kontinentalen Meisterschaften steht für die Kaderathleten ab Mitte Juni in Heidelberg an.

Bronze bei Premiere

Als zweite Starterin der SSG Pforzheim feierte Caroline Koch (Jahrgang 1996) einen gelungenen Einstand. Bei ihren insgesamt drei Starts erreichte sich zweimal den Endlauf und sicherte sich über 200 Meter Rücken in 2:29,0 Minuten die Bronzemedaille. Über 100 Meter Rücken reichte es zu Platz sieben.

Zwei neue Kreisrekorde stellten die Schwimmerinnen Lena Gebhardt und Anastasia Postosch von der TSG Niefern auf. Postosch schlug nach 35,66 Sekunden über 50 Meter Brust am Beckenrand an, Gebhardt bewältigte die 100 Meter in starken 1:19,27 Minuten und landete am Ende auf dem zehnten Platz. Die beiden Sportlerinnen wurden von ihrer Trainerin Birgit Rath-Hirschmann in der Alsterhalle in Hamburg betreut und auf die einzelnen Wettkämpfe eingestellt.

www.schwimmen.dsv.de