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Symbolbild: dpa
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17.05.2018

So funktioniert der Auf- und Abstieg im Fußballkreis Pforzheim

Die Saison im Lokalfußball neigt sich dem Ende zu, einige Teams müssen noch zittern. Viel hängt davon ab, ob der FV Niefern aus der Landesliga absteigt.

Der Fußballkreis Pforzheim drückt dem FV Niefern ganz feste die Daumen. Schließlich ist der abstiegsgefährdete Landesligist das Zünglein an der Waage, wenn es um die Abstiegsregelung im Kreis geht. Die PZ erklärt ein mögliches Szenario, sollte der FV Niefern, der momentan den Relegationsplatz belegt, aus der Landesliga absteigen (siehe auch Grafik).

Kreisliga

Steigt Niefern ab, so müssen aus der Kreisliga drei Mannschaften den Gang in die A-Klasse antreten. Nach jetzigem Stand wären das neben der schon abgestiegenen SG Ölbronn-Dürrn, Dietlingen und Fatihspor Pforzheim. Würde allerdings am Ende der Runde der Tabellenzweite der Kreisliga über die Relegation in die Landesliga aufsteigen, verringert sich die Anzahl der Absteiger um ein Team – und Fatihspor wäre als Drittletzter gerettet.

Zittern müssen demnach auch noch Langenalb als 12. und Coschwa als 13. Brisant: Fatihspor muss am Wochenende in Langenalb ran. Der FVL könnte mit einem Sieg den Klassenerhalt perfekt machen.

Grunbach steht derweil schon als Meister fest. Noch offen ist die Frage, wer Zweiter wird. Nachdem Weiler auf das Wiederholungsspiel gegen Öschelbronn verzichtet hat, bekommt Öschelbronn die drei Punkte noch angerechnet und rückt damit den Huchenfeldern bis auf drei Punkte auf die Pelle.

Öschelbronn steht nun in Singen vor einer hohen Hürde. Huchenfeld darf gegen Büchenbronn nicht patzen.

Kreisklasse A1

Steigen aus der Kreisliga drei Teams ab, müsste aus der A1 neben Hagenschieß auch Buckenberg II eine Etage tiefer. Noch hat die FSV-Reserve aber die Chance drinzubleiben. Die wird sich aber wohl am Wochenende verringern, zumal man den Zweiten Eisingen empfängt. Der muss unbedingt gewinnen, um Spitzenreiter Wilferdingen (zwei Punkte weg) nicht davonziehen zu lassen. Die Alemannen hingegen wollen mit einem Dreier in Kieselbronn den nächsten Schritt Richtung Meisterschaft machen.

Kreisklasse A2

Schlusslicht Gräfenhausen steht mit vier Punkten schon länger als Absteiger fest. Bei vier Absteigern aus der A-Klasse müssten auch Dobel (21 Punkte) mit runter. Für die Sportfreunde wird es nun im Kellerduell am Samstag gegen den Tabellennachbarn Schellbronn (26) ordentlich zur Sache gehen. Mit einem Sieg kann Dobel neue Hoffnung im Abstiegskampf schöpfen.

Nebenbei: Sollte es aus den A-Klassen nur drei Absteiger geben, bestreiten die beiden Vorletzten der A1 und A2 ein Abstiegsspiel.

An der Tabellenspitze steht Wildbad kurz vor der Meisterschaft. Sollte der FV bei Unterreichenbach/Schwarzenberg gewinnen und Verfolger Wimsheim bei Mühlhausen/Würm verlieren, ist Wildbad durch.

Im Kampf um den Aufstiegsplatz zwei darf sich Wimsheim allerdings keine Blöße geben, denn Engelsbrand (bei Birkenfeld II) wie auch das Obere Enztal (gegen Calmbach) sind weiter dran.

Kreisklasse B1

Vier Absteiger aus den A-Klassen bedeuten auch vier Absteiger aus den B-Klassen. Aus der B1 müssten dann momentan Buckenberg III und Fatihspor II in den sauren Apfel beißen. Doch Fatihspor (13.) liefert sich noch ein packendes Fernduell mit Nußbaum (12.) II. Beide Teams haben 17 Punkte. Nußbaum hat es am Wochenende schwerer: der Gang geht zur Nieferner Reserve, die mit einem Sieg auf Platz zwei (Aufstiegsrang) klettern will. Meister Bilfingen II kann es gegen Kieselbronn II ruhig angehen lassen.

Kreisklasse B2

Da nur 13 Teams in der B2 mitmischen, müsste auch Calmbach II (0 Punkte) runter. Gibt es aber nur drei B-Liga-Absteiger müssten der FCC in die Relegation.

Spannend ist weiterhin der Titelkampf. Hamberg führt mit einem Punkt vor Huchenfeld II. Und auf die Huchenfelder wartet nun das schwere Spiel gegen den Dritten Büchenbronn II, der nur vier Punkte hinter dem SVH steht.