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Der Einsatz der Kickers mit Gonas Panneercheluam (links) wurde endlich einmal belohnt. Foto: PZ-Archiv, Ripberger
Der Einsatz der Kickers mit Gonas Panneercheluam (links) wurde endlich einmal belohnt. Foto: PZ-Archiv, Ripberger
09.11.2015

Spätes Remis mit neun Mann macht SV Kickers Pforzheim Mut

Der SV Kickers Pforzheim ist für seinen großen Einsatz in den vergangenen Wochen belohnt worden. Nach acht Niederlagen in Folge holte der Verbandsligist am Sonntag endlich wieder ein Pünktchen – und wie! Mit nur neun Spielern auf dem Platz schlugen die Kickers noch in der Schlussminute zu. Stefan Kalinovski, der von der abgemeldeten zweiten Mannschaft in die „Erste“ hochgezogen wurde, traf zum 1:1 und sorgte damit für den vierten Punkt in dieser Saison.

Das Remis macht den Kickers Mut. Sie wissen jetzt, es geht noch was. Zumal Reichenbach auch nicht auf der Nudelsuppe dahergeschwommen kam. Mit Frank Zürn hat der TSV nun einen Trainer mit internationaler Erfahrung (Gehörlosen-Nationalteam), außerdem kam man mit der Empfehlung eines 3:1-Sieges gegen den Spitzenreiter Walldorf II nach Pforzheim. All das ließ die Kickers jedoch kalt. „Wir waren über 90 Minuten das bessere Team“, freute sich Coach Gökhan Gökce.

Das rettende Ufer ist für sein Team jedoch weiterhin in weiter Ferne. Der Abstand zu Platz zwölf beträgt elf Punkte. Auf den Relegationsplatz 13, den nun Reichenbach belegt und den Gökce anvisiert, sind es neun Zähler. Für die Kickers viel Holz, die jetzt auch noch drei Auswärtsspiele infolge bestreiten müssen.

Beim Tabellendritten Lauda (14.11.) und beim Fünften VfR Mannheim (21.11.) wird es ganz schwer etwas zu holen, dagegen könnte beim Vorletzten Höpfingen (29.11.), der nur einen Punkt mehr als die Kickers hat, sogar der zweite Saisonsieg drin sein. Wie lange Mittelfeldspieler Patrick Bingert rot-gesperrt wird, ist noch offen.

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