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Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga sollte der TSV Phönix Lomersheim (blaue Trikots) wieder dominanter auftreten können. Foto: Fotomoment
Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga sollte der TSV Phönix Lomersheim (blaue Trikots) wieder dominanter auftreten können. Foto: Fotomoment
In der Kreisklasse A 1 Pforzheim dürfte Viktoria Enzberg (am Ball Manuel Hanselmann) wieder hinter der Spvgg Zaisersweiher (grüne Trikots) einzuordnen sein. Foto: PZ-Archiv
In der Kreisklasse A 1 Pforzheim dürfte Viktoria Enzberg (am Ball Manuel Hanselmann) wieder hinter der Spvgg Zaisersweiher (grüne Trikots) einzuordnen sein. Foto: PZ-Archiv
Beim FV Knittlingen (A 1) ist Karl-Heinz Nagel der neue Trainer. Foto: PZ-Archiv
Beim FV Knittlingen (A 1) ist Karl-Heinz Nagel der neue Trainer. Foto: PZ-Archiv
18.08.2017

Spannung ab der ersten Minute

Die Fußballer des TSV Phönix Lomersheim müssen zum ersten Mal seit sechs Jahren in der Kreisliga A3 Enz/Murr ran. Der Bezirksliga-Absteiger startet am Sonntag um 15 Uhr mit einem Heimspiel gegen den Vorjahressechsten TSV Nußdorf. Ein Sieg wäre mehr als wünschenswert, denn eine Woche später steht für Phönix schon das Derby beim SV Illingen an. „Hier gibt es viele, die schon von diesem Spiel reden“, sagt Tobias Häfner. Er ist als Spielertrainer zum SVI zurückgekehrt, hat aber noch nicht gegen Phönix gespielt und kann die Rivalität nicht begründen.

Das Lomersheimer Vorstandsmitglied Ulrich Rümmelin sagt: „Wir wollen vorne mitspielen, und schauen, was rauskommt.“ Trainer Simon Roller meint: „Es wird ein Stück weit ein Abenteuer. Man kennt nicht alle Gegner.“ Denen soll aber klar werden, dass Phönix nach Platz eins oder zwei strebt. Das Thema Zweikampf ums Lomersheimer Tor hat sich erstmal erledigt: Schon weil sich Daniel Kern bereits vor dem Stadtturnier-Sieg am Finger verletzt hat, spielt der vom TSV Ötisheim zu Phönix zurückgekehrte Yannick Jensen.

In Illingen freut sich Trainer Häfner darauf, erstmals mit Martin Maier auf dem Platz zu stehen. Bisher haben sie zwar einen ähnlichen Werdegang, sich aber verpasst. So war Maier früher beim 1. FC Pforzheim am Ball, Häfner beim Nachfolge-Club CfR. Dessen rechte Hand in Illingen ist nun Gerd Fechner, der vor einiger Zeit schon beim VfR Sersheim Betreuer war. Der SVI (zuletzt auf Platz sieben) hat kein Ziel ausgegeben, will aber mit dem Abstiegskampf bei weitem nichts zu tun haben. Am Sonntag spielt der Illingen bei der Spvgg Besigheim: „Ein unangenehmer Gegner, ein schwerer Gegner, aber etwas anderes als ein Sieg kommt eigentlich nicht in die Tüte“, sagt Häfner. Mit dabei in der A 3 ist auch weiter der SV Iptingen, der nach Platz elf vorige Saison nun zunächst beim TSV Kleinglattbach antritt, der nur etwas besser war.

„Es ist Zeit, dass es losgeht“, sagt Sascha John, Trainer der Sportfreunde Mühlacker (Kreisklasse A 1 Pforzheim). Dabei lässt er sich den Saisonstart bei der SK Hagenschieß entgehen. Da er noch Urlaub macht, trägt Assistent Udo Kowalski die Verantwortung. Nach einigen Abgängen und aufgrund der Urlaubszeit wird das Sportfreunde-Team ein anderes Gesicht haben. Für John ist das kein großes Thema. Er will denen Vertrauen, die da sind. Der Spaß soll im Vordergrund stehen, wobei Platz sechs des Vorjahres schon in etwa die Messlatte ist.

Knittlingen denkt an Aufstieg

Etwas weiter oben sehen sich der Vorjahres-Zweite Spielvereinigung Zaisersweiher mit dem zurückgekehrten Trainer Jürgen Widmann und vielen Neuzugängen sowie der FV Knittlingen. In der Fauststadt kommt es gleich zum Wiedersehen des neuen FVK-Trainers Karl-Heinz Nagel mit seinem alten Club TSV Ötisheim. „Wir haben einen Dreijahresplan“, erläutert Nagel. Bis zum 100. Club-Geburtstag 2020 will Knittlingen in die Kreisliga. Für Zaisersweiher wird es zum Saisonstart auch gleich interessant, denn man spielt beim 1. FC Nußbaum, der am letzten Spieltag durch ein 0:3 gegen Knittlingen Rang zwei an die Spielvereinigung verloren hatte. Die Tatsache, dass diese drei Teams punktgleich waren, verdeutlicht, wie eng es nun wieder in der A 1 zugehen könnte.

Von den weiteren lokalen Mannschaften könnten der TSV Wiernsheim, der Türkische SV Mühlacker und die SG Ölbronn-Dürrn in den Fokus rücken. Die SG will im zweiten Jahr in der Kreisliga nicht bis zuletzt zittern. Wiernsheim könnte in der Kreisliga B 7 vorne dabei sein – zunächst erwartet der Achte des Vorjahres den TSV Aurich, der in der untersten Liga Letzter war. Der in die Kreisklasse B 1 Pforzheim zurückgekehrte Türkische SV bestreitet zunächst drei Auswärtsspiele, das erste am Sonntag beim TuS Bilfingen II. Ölbronn-Dürrn legt schon am Samstag um 17 Uhr gegen FC Germania Singen los.