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TGS Pforzheim

Freie Bahn für Alexander Klimovets (am Ball), der hier an einem Spieler von Fürstenfeldbruck vorbeizieht. Foto: Becker
Freie Bahn für Alexander Klimovets (am Ball), der hier an einem Spieler von Fürstenfeldbruck vorbeizieht. Foto: Becker
15.03.2018

Spendabler Gegner: Handball-Drittligist TGS Pforzheim empfängt die TSG Haßloch

Pforzheim. In der 3. Handball-Bundesliga hat die TGS Pforzheim am Samstag die TSG Haßloch zu Gast. Die Pfälzer waren bisher für die Pforzheimer ein willkommener und auch recht spendabler Gegner, fünfmal haben die beiden Teams seit Haßlochs Wiederaufstieg (2015/16) gegeneinander gespielt, fünfmal hat die TGS diese Spiele für sich entschieden.

Nach dem Remis in Neuhausen auf den Fildern ist die Klimovets-Truppe nun wirklich auf der sicheren Seite, mit 25:21 Zählern auf Rang acht platziert, ist sogar eine Platzierung unter den ersten Sechs und die damit verbundene Teilnahme am DHB-Pokal wieder ein Thema.

Der Auftritt in Neuhausen verdient schon deshalb Respekt, weil die Pforzheimer dabei nicht nur wieder den Ausfall von Florian Taafel wegsteckten, sondern auch einen Fünf-Tore-Rückstand nach dem ersten Spielviertel. Trainer Andrej Klimovets hatte in der 15. Minute bei der Auszeit offensichtlich wirksame taktische Züge parat.

Florian Taafel fällt noch aus

Auch am Samstagabend werden die Pforzheimer noch einmal auf Florian Taafel verzichten müssen. Er hat zwar schon wieder mit dem Lauftraining begonnen, die Vernunft gebietet es aber, dass er morgen noch einmal tatenlos auf der Bank sitzen wird.

Ein leichtes Unterfangen wird der Vergleich mit den Pfälzern sicher nicht, diese sind mit ebenfalls 25:21 Zählern unmittelbar hinter der TGS platziert, 15 dieser 25 Punkte haben sie in fremden Hallen ergattert.

Auf der Trainerbank sitzt mit Tobias Job, wie auch zuletzt in Neuhausen, einer der Job-Brüder, deren Spielphilosophie aus einer aggressiven 6:0- oder 3:2:1-Abwehr Ballgewinne zu erzielen, um daraufhin mit Tempohandball leichte Tore zu erzielen, kein Geheimnis ist. Die Außen Florian Kern und Dennis Gregori laufen dabei die Tempogegenstöße, im Rückraum kommt mit Kevin Seelos, Dennis Götz und dem Letten Elvijs Borodovskis eine wurfgewaltige zweite Welle. Die TGS muss also wieder voll konzentriert sein.