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Die SG Pforzheim/Eutingen hofft, sich gegen das Perspektivteam von Erstbundesligist Balingen/Weilstetten durchsetzen zu können. Foto: Hennrich
Die SG Pforzheim/Eutingen hofft, sich gegen das Perspektivteam von Erstbundesligist Balingen/Weilstetten durchsetzen zu können. Foto: Hennrich
06.10.2016

Spiel gegen Balinger Bundesliga-Reserve erste harte Prüfung für die SG

Auf die Handballer der SG Pforzheim/Eutingen warten in der 3. Liga die Wochen der Wahrheit mit drei Spielen in der Bertha-Benz-Halle. Am morgigen Samstag ist die HBW Balingen/Weilstetten II zu Gast (20.00 Uhr), eine Woche später der TuS Fürstenfeldbruck und dann folgt das Derby gegen Gastgeber TGS Pforzheim,

Schlecht für das morgige Heimspiel: Balingens Bundesligamannschaft ist am Wochenende spielfrei. Deshalb müssen Alexander Lipps und seine Spieler davon ausgehen, dass die „Gallier“, wie das Team von der Alb genannt wird, mit Jan Remmlinger und Tim Nothdurft auch zwei Akteure einsetzt, die ansonsten zumeist zum Bundesligakader zählen.

Die meisten Spieler des Gegners kennt man im Lager der Pforzheimer von den Auseinandersetzungen in der Jugend-Bundesliga, denn auf der Alb pflegt man, genauso wie auf dem Pforzheimer Buckenberg, den Jugendstil. Weil die Aussicht auf die Bundesliga lockt, ist die Balinger Perspektivvertretung auch jenseits der Jugendklassen Magnet für ehrgeizige Talente.

Solche externen Zugänge wie der Gegner würde Alexander Lipps auf der Pforzheimer Seite natürlich auch gerne begrüßen. Er muss aber schon damit zufrieden sein, dass er dasselbe Team wie zuletzt vor zwei Wochen in Oftersheim aufs Parkett schicken kann. An den Einsatz von Sandro Münch (Armbruch), von dem er sich den dringend notwendigen Angriffsdruck verspricht, ist immer noch nicht zu denken. Im Hinblick auf das anstehende schwere Programm und die 3:5 Zähler aus den ersten vier Spielen darf der Vergleich mit Balingen/Weilstetten am Samstag eigentlich nicht verloren gehen. Deshalb müssen sich die Eutinger auf ihre Stärken, das heißt die Kampfkraft, besinnen und hoffen, dass die Abwehr an die starken Auftritte der beiden Auftaktbegegnungen gegen Zweibrücken und bei Oppenweiler/Backnang anknüpfen kann.