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Abschluss: Nöttingens Andreas Kremer (rechts) zieht ab, Birkenfelds Bruno Martins hält drauf. Foto: PZ-Archiv, Hennrich
Abschluss: Nöttingens Andreas Kremer (rechts) zieht ab, Birkenfelds Bruno Martins hält drauf. Foto: PZ-Archiv, Hennrich
03.07.2013

Spielerwechsel bei Pforzheimer Fußball-Landesligisten: Aufsteiger Buckenberg sieht sich gut gerüstet

Pforzheim. Eine kleine Gruppe von vier Teams hält in der neuen Saison die Pforzheimer Fahne in der Fußball-Landesliga Mittelbaden hoch. Am 24. August erfolgt der Startschuss für die neue Runde, die nur mit 15 Mannschaften bestritten wird, weil sich der FV Graben nicht fristgemäß abgemeldet hat und nun als erster Absteiger gilt.

Mit dem Abstieg wollen der FC Nöttingen II, der 1. FC Birkenfeld, der 1. FC Kieselbronn und Aufsteiger FSV Buckenberg nichts zu tun haben. Mit unterschiedlichen Zielen – und neuen Spielern – nehmen sie dennoch die neue Runde in Angriff.

FC Nöttingen II

Erfolgreich behauptet sich die Oberliga-Reserve seit Jahren in der Landesliga. Das soll so bleiben, auch wenn Trainer Adolf Weidlich mit Josko Herceg (FVÖschelbronn) seinen routinierten Anführer auf dem Spielfeld verloren hat. Die Verstärkung kommt aus dem eigenen Nachwuchs, die A-Junioren spielen in der Oberliga. Gleich sieben der jungen Kicker stoßen zum Landesligakader. Adolf Weidlich sieht es als „tolle Aufgabe“, mit dem Nachwuchs zu arbeiten. Sein Ziel: Den Platz in den Top Fünf verteidigen.

1. FC Birkenfeld

Schon nach dem Abstieg 2012 aus der Verbandsliga hatte beim FCB unter Trainer Hakan Göktürk ein Umbruch begonnen, der sich fortsetzt. Wieder hat Birkenfeld einige bewährte Kräfte verloren. Vor allem der Abgang von Stürmer Simon Mößner nach Dietlingen dürfte schmerzen, aber auch Daniel Bühler (Kickers Pforzheim), Sebastian Schulz (Gräfenhausen) und Alex Hofmann (Grunbach) werden fehlen. Die Lücken sollen die Neuzugänge schließen, allen voran Denny Andrijevic und Gökhan Kaya (beide Kickers Pforzheim), Patrick Kaltenegger (Lomersheim) und Caglayan Altuntas (Flehingen). Ob sich noch was tut: „Nur wenn sich etwas ergibt und es passt“, sagt Jörg Widmann von der Spielleitung. Nach einer schwierigen Spielzeit 2012/13 hofft der FCB auf einen Aufwärtstrend: „Wir wollen besser abschneiden als letztes Jahr“, sagt der Spielausschuss-Vorsitzende Reiner Steudle. Der FCB belegte Platz acht.

1. FC Kieselbronn

Erst in der Relegation schaffte der 1. FC Kieselbronn in der vergangenen Runde den Klassenerhalt. Noch so eine Zittersaison – Trainer Uwe Schumacher kann darauf verzichten. „Wir wollen so schnell wie möglich mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben“, lautet seine Marschroute. Zwar befinde sich Kieselbronn im Umbruch, „aber die neue Mannschaft ist stark genug, um nicht in die Bredouille zu kommen“, sagt Schumacher. Viel Zeit für Verhandlungen blieb in der kurzen Sommerpause nicht. Deswegen laufen mit zwei potenziellen Neuzugängen auch noch die letzten Gespräche. Fix ist derweil schon der Wechsel eines 19- bis 24-jährigen Quintetts: Aus Dietlingen kommen Jürgen Blum und Moritz Bosch, aus Flehingen Nils Rapp, aus Zaisersweiher Jens Augenstein und von der TG Stein Yannick Wiedensohler. Sie sollen die abgewanderten Kevin Geiger (Birkenfeld), Simon Kopitzki (Gräfenhausen), Timo Penzinger (Langensteinbach) und Alexander Adis (Ziel unbekannt) ersetzen.

FSV Buckenberg

Gut aufgestellt sieht Norbert Volsitz seine Truppe für die „Mission Klassenerhalt“. „Alle Neuverpflichtungen sind Kandidaten für die erste Elf“, sagt der Coach des Aufsteigers. Erfahrung bringt vor allem Jurij Bock mit. Der 28-jährige Abwehrspezialist soll die Defensive zusammenhalten. Im Sturm könnte dagegen Denis Friese (Toptorjäger der SK Hagenschieß) neben Thomas Hewig für Wind sorgen. Ein Kandidat für den Angriff ist auch der 21-jährige Marcel Zweigel vom 1. CfR Pforzheim II, ebenso Daniel Zobel, der zuletzt als A-Jugendlicher beim Landesligateam der TSG Balingen spielte und nun in Pforzheim studiert. Es scheint so, als hätte der FSV die Abgänge von Viktor Kärcher (Kickers Pforzheim), Mathias und Michael Deutschmann (zurück zu 08 Mühlacker) gut kompensiert. „Für uns ist in der Landesliga alles neu“, sagt Volsitz, „es wird nicht leicht, doch wir sind hochmotiviert.“