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„Der Anfang ist gemacht, das ist das Wichtigste“, sagt Bürgermeister Frank Fillbrunn zum Integrationsprojekt. 

Sportangebote sollen Integration in Pforzheim fördern - doch nur wenige machen mit

Pforzheim. Zum ersten Mal nach der Gemeinderatswahl im Mai traf sich am Donnerstag der Pforzheimer Sportausschuss im Rathaus. Dabei stellte die Stadtverwaltung ihre aktuellen Arbeitsfelder vor. Hier die drei wichtigsten Punkte.

Integration

Die Stadt startet Ende Oktober das Projekt „Sport und Integration in der Kernstadt“. Mithilfe von Vereinen sollen offene Sportangebote ermöglicht werden. Von den rund 100 Sportvereinen in Pforzheim beteiligen sich nur der PSV Pforzheim, die SG Pforzheim/Eutingen und der Capoeira Pforzheim, die zunächst an Schulen AGs anbieten. „Wir hoffen, dass sich noch einige Vereine anschließen, wenn das Projekt läuft“, so Bürgermeister Frank Fillbrunn. Grundsätzlich stieß das Projekt, das Ende Oktober startet, im Sportausschuss auf Zustimmung. Einige stellten jedoch die Frage, ob Jugendliche das Angebot annehmen werden, wenn vor allem über die Schulen dafür geworben werde.

Fördergelder

Die Richtlinien für die Zuschüsse der Stadt an die Sportvereine sollen überarbeitet werden. In einer Arbeitsgemeinschaft würden gerade Vorschläge erarbeitet, wofür Vereine Zuschüsse bekommen und wie hoch diese sind, berichtete Dominik Bernecker vom Amt für Bildung und Sport.

Kunstrasen

Auf der Agenda der Stadtverwaltung steht auch der Kunstrasenplatz für die PSG 05 Pforzheim. Obwohl es derzeit Diskussionen um Kunstrasenplätze, speziell um die mit Mikroplastik gebe, wolle man in die Planungsphase eintreten, erklärte die Stadtverwaltung, man prüfe aber auch Alternativen zum Mikroplastik wie Kork.

Anna Wittmershaus 01

Anna Wittermshaus

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