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Ehrungen für außerordentliches Engagement im Sport gab es beim Ehrungsabend des Sportkreises; hinten von links: Reinhold Strohmer, Frank Nauheimer, Adolf Bader, Bernhard Gengenbach, Wolfgang Hohl, Hans Großmann, Hans Körner, Wolfgang Taafel, Rolf Constantin; vorne von links: Norbert Freundt, Margit Jäger, Inge Walter, die Sportkreisvorsitzende Gudrun Augenstein und Sportbund-Präsident Heinz Janalik.Foto: Frey
Ehrungen für außerordentliches Engagement im Sport gab es beim Ehrungsabend des Sportkreises; hinten von links: Reinhold Strohmer, Frank Nauheimer, Adolf Bader, Bernhard Gengenbach, Wolfgang Hohl, Hans Großmann, Hans Körner, Wolfgang Taafel, Rolf Constantin; vorne von links: Norbert Freundt, Margit Jäger, Inge Walter, die Sportkreisvorsitzende Gudrun Augenstein und Sportbund-Präsident Heinz Janalik.Foto: Frey
13.05.2016

Sportbund und Sportkreis zollen Ehre, wem Ehre gebührt

Für Heinz Janalik ist eines klar: „Sie sind unbezahlbar, unverzichtbar und für eine Gesellschaft die sinnvollste Kapitalanlage mit höchster Verzinsung. Denn sie sparen mit ihrer gemeinwohlorientierten Tätigkeit dem Staat Milliardenbeträge“, rechnete der Präsident des Badischen Sportbundes (BSB) Nord allen vor, die zum Ehrungsabend des Sportkreises Pforzheim Enzkreis ins Queens Hotel nach Niefern gekommen waren. „Es war eine Premiere. Diese Ehrung verdient einen besonderen Rahmen“, unterstrich die Sportkreis-Vorsitzende Gudrun Augenstein. 13 Personen wurden für ihr oft jahrzehntelanges Engagement auszeichnet.

Nach dem Hauptgang servierte Janalik den Gästen in gewohnt unterhaltsamer Weise die Vor- und Nachteile des Ehrenamtes sprachlich auf dem Silbertablett. Denn der inzwischen pensionierte Sportpädagoge ist für seine brillante Rhetorik bekannt. Janalik zählt Menschen, die sich in dieser Weise für die Gesellschaft einsetzen, zu den Eliten. „Sie gehören zur Gruppe der ,Besten‘, lobte er. „Und wer sich so überdurchschnittlich, vorbildlich und verantwortungsvoll für seine Mitmenschen einsetzt, den zähle ich zur besonderen Elite, denn sie nutzen ihre Macht nicht primär für eigene Zwecke.“ Den anwesenden Ehe- und Lebenspartnern zollte Janalik ebenfalls Respekt: „Sie müssen das Ehrenamt ihrer besseren Hälfte mit all seinen Facetten mittragen und ertragen“, urteilte er.

Von Gudrun Augenstein wurden anschließend mit der BSB-Ehrennadel in Gold ausgegzeichnet: Rolf Constantin (Deutscher Alpenverein Sektion Pforzheim), Norbert Freundt (TV Nöttingen), Bernhard Gengenbach (TB Dillweißenstein), Hans Großmann (Pferdefreunde Wartberghof Pforzheim), Margit Jäger (TV Dürrn), Hans Körner (Karatezentrum Pforzheim), Reinhold Strohmer (SSC Sparta Pforzheim), Wolfgang Taafel (TGS Pforzheim) und Inge Walter (TC Wolfsberg). Nicht anwesend waren Günter Bierkampf (SSV Huchenfeld), Rüdiger Braun (Schachfreunde Birkenfeld) und Christoph Senger (PSV Pforzheim).

Verdienstmedaille für Bader

Eine besondere Ehre wurde Adolf Bader zuteil: Er war jahrzehntelang im Sportkreis stellvertretender Vorsitzender und Fachwart für den Tanzsport, engagierte sich zudem im Vorstand des Schwarz-Weiß-Clubs Pforzheim sowie in weiteren Ehrenämtern. Dafür erhielt er die Verdienstmedaille des BSB.

Noch vor dem Dessert verabschiedete Augenstein, sichtlich gerührt, den BSB-Präsidenten aus diesem Kreis. Denn Janalik wird seinen Vorsitz nach 16 Jahren an der Spitze des Dachverbands der nordbadischen Sportvereine ebenfalls aufgeben. „Du warst stets ein gern gesehener und gern gehörter Präsident und für unsere Arbeit im Sportkreis Impulsgeber, Motivator und vor allem Vorbild. Wir werden dich aber vor allem auch als Mensch sehr vermissen“, so Augenstein. Die Anwesenden würdigten den scheidenden Präsidenten mit stehenden Ovationen.