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Hansjürgen Britsch Sportfotograf aus Mühlacker-Dürrmenz, über seinen Länderspiel-Einsatz in Paris
Hansjürgen Britsch Sportfotograf aus Mühlacker-Dürrmenz, über seinen Länderspiel-Einsatz in Paris
20.11.2015

Sportfotograf über VfB-Heimspiel: „Man wird kurz zucken, wenn ein Böller explodiert“

Hansjürgen Britsch, Sportfotograf aus Mühlacker-Dürrmenz, war im Stadion in Paris, als die Terror-Anschläge stattfanden. Im PZ-Interview berichtet er über seinen Länderspiel-Einsatz in Paris und gibt eine Einschätzung zum VfB-Heimspiel am Samstag.

Herr Britsch, Sie waren für ihre Agentur Baumann beim Spiel in Paris. Wie haben sie die Terroranschläge erlebt?

Wir haben die Detonation gehört, uns angeschaut und gedacht: Hoffentlich ist es nicht das, was wir befürchten. Es hat sich anders angehört als ein Böller. Ein paar Minuten später noch mal – aber im Stadion ist es ruhig geblieben.

Wie ging es nach dem Spiel weiter?

Wir sind in den Presseraum, wussten zunächst von nichts. Dann sind wir wieder raus und haben fotografiert, nachdem wir gehört hatten, dass die Zuschauer auf den Rasen strömen. Später in der Nacht ging es zurück zum Hotel. In der Stadt habe ich aber nicht mehr fotografiert. Ich bin Sportfotograf, kein Kriegsberichterstatter.

Am Wochenende sind sie beim VfB Stuttgart im Einsatz? Gehen Sie mit einem mulmigen Gefühl ins Stadion?

Nein, eigentlich nicht. Ich mache mir keine Sorgen. Vielleicht ist es komisch, wenn das Spiel losgeht, aber das muss man bei der Arbeit vergessen. Man wird höchstens kurz zucken, wenn ein Böller explodiert.