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Für Groß und Klein war im CCP bei der Sportlerehrung einiges geboten. © Meyer
09.03.2018

Sportkreis und Partner würdigen im CCP sportliche Aushängeschilder

Bei der Ehrung durch den Sportkreis Pforzheim Enzkreis, die Stadtverwaltung sowie das Landratsamt sind Teams für zurückliegende Erfolge ausgezeichnet worden, die 2018 schon wieder für Paukenschläge gesorgt haben. Die Faustballerinnen des TSV Dennach kamen als frischgebackener deutscher Hallenmeister ins Pforzheimer CCP. Den einen oder anderen Einzelsportler sah man dort ebenfalls weder zum ersten noch zum letzten Mal.

Das gilt etwa für Nina Reichenbach. Die Weltmeisterin im Fahrradtrial vom RMSC Ölbronn trat im Rücken von Moderator Jörg Augenstein ins Scheinwerferlicht, als der versehentlich mitteilte, die junge Sportlerin weile gerade in China. Diese Szene war das überraschendste Element der zweistündigen Veranstaltung. Der Fauxpas war dem Moderator nicht übel zu nehmen. Vor allem durch krankheitsbedingte Absagen hatten sich im Programm bis zum letzten Moment Änderungen ergeben.
Seine Worte musste Augenstein mit Bedacht wählen. So hätte er die vier Vertreterinnen des SSC Sparta Pforzheim gern auf die Bädersituation angesprochen. Doch von Sportlerseite wurde ihm schon im Vorfeld bedeutet, darauf besser zu verzichten. Aus der Situation heraus ergab sich zumindest ein kleiner Gag. „Wir haben ja noch Wasser in den Becken“, sagte Augenstein zum heiklen Thema.

Bildergalerie: Grosse Sportlerehrung im CCP

Tage vor der Veranstaltung hatte Augenstein im Gespräch mit der „Pforzheimer Zeitung“ angekündigt, er wolle die neu eingeführte Talkrunde für kritische Fragen hinsichtlich der Bäder sowie der zum Verkauf stehenden Eishalle nutzen. Der Sport-Talk trat an die Stelle von Grußworten, hatte aber kaum den erhofften auflockernden Effekt: Alle Beteiligten wurden auch im neuen Format die ihnen wichtigen Botschaften los, Und eine Seite bedachte die andere mit netten Worten. Neben den Politik-Profis Peter Boch (Pforzheimer Oberbürgermeister) und Bastian Rosenau (Landrat) waren Gudrun Augenstein als Sportkreis-Vorsitzende sowie Stephan Scholl, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Pforzheim Calw, auf der Bühne.

Selbst bei der Frage nach Tipps zum anstehenden Derby in der Fußball-Oberliga zwischen dem FC Nöttingen und dem 1. CfR Pforzheim kam eigentlich nur Erwartbares. Immerhin merkte Scholl an, das Hinspiel sei „unterirdisch“ gewesen. Das Wichtigte sei, dass die Partie dieses Mal ansehnlich werde.
Im Lauf des Ehrungsreigens ergriff Wolfgang Fischer, Finanzvorstand des 1. CfR Pforzheim das Wort. Im ging es darum, das Thema Eishalle doch wenigstens anzusprechen. „Ohne Infrastruktur ist Eishockey nicht möglich“, sagte er kurz und unaufgeregt. Ersteinmal hatte er sich höflich für die Würdigung mit dem Sportförderpreis bedankt. Im Gespräch mit der PZ sagte Fischer später im Hinblick auf die zum Verkauf stehende Halle: „Ich bin Optimist.“