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Viel Applaus bei der Sportlerehrung gab es für die Pforzheimer Schwimmerin Silke Lippok und ihren Trainer Rudi Schulz. Die Auszeichnungen für das Erfolgsduo nahmen Sportkreis-Vorsitzende Gudrun Augenstein (rechts) und Pforzheims OB Gert Hager (links) vor.  © Ketterl
25.03.2011

Sportkreis zeichnet im CCP erfolgreiche Athleten aus

PFORZHEIM. Es ist ein lieb gewordenes Ritual für die Sportgemeinde in Pforzheim und dem Enzkreis, die besonders erfolgreichen Athletinnen und Athleten in würdigem Rahmen auszuzeichnen. Auf Einladung des Sportkreises Pforzheim Enzkreis wurden im CongressCentrum Pforzheim (CCP) insgesamt 70 Athletinnen und Athleten geehrt, die im Jahre 2010 bei Welt-, Europa- und deutschen Meisterschaften auf dem Siegerpodest standen. Das waren fünf mehr als im Vorjahr.

Bildergalerie: Sportlerehrung im CongressCentrum Pforzheim - 1

Diese Ehrungen durch den Sportkreis wurden wie immer ergänzt durch die Sonderehrungen von Stadt und Enzkreis (siehe Bericht unten). Durch das Programm führte Jörg Augenstein, stellvertretender Vorsitzender des Sportkreises.

Langjährige Beobachter der sportlichen Ehrungzeremonie wissen, dass viele der ausgezeichneten Athletinnen und Athleten Randsportarten angehören oder dem Seniorensport zuzuordnen sind. Das war auch diesmal so. Mit der Schwimmerin Silke Lippok allerdings hat die Stadt Pforzheim mittlerweile ein Aushängeschild vorzuzeigen, das jung ist (17 Jahre) und in einer deutschen Kernsportart mit entsprechender nationaler Konkurrenz an den Start geht. Silke Lippok hat ein sensationelles Jahr 2010 hinter sich. Gold Silber und Bronze gab es bei der EM der Frauen, fünfmal Gold bei der Junioren-EM. Die sympathische Gymnasiastin stellte damit alles in den Schatten. In diesem Jahr will sie den deutschen Rekord über 200 Meter Freistil knacken und freut sich besonders auf die WM in Shanghai, wie sie gestern Abend verkündete.

Bildergalerie: Sportlerehrung im CongressCentrum Pforzheim - 2

„Ehre, wem Ehre gebührt“, begrüßte die Sportkreis-Vorsitzende Gudrun Augenstein die Gäste im CCP. Für die neue Vorsitzende des Sport-Dachverbandes war es die erste Sportlerehrung in dieser Funktion. Ihr besonderer Gruß galt Pforzheims OB Gert Hager und Enzkreis-Landrat Karl Röckinger. Augenstein betonte, dass auch Leistungssport ohne die Hilfe der Ehrenamtlichen nicht möglich wäre. Sie brach ferner eine Lanze für die Sportvereine, die sich aufgrund ihrer großen gesellschaftlichen Bedeutung nicht unter Wert verkaufen dürften.

OB Gert Hager, der die neue Sportdezernentin Monika Müller vorstellte, verkündete, dass im Streit um die Erhöhung der Hallengebühren in Pforzheim demnächst ein neues Modell vorgestellt werde, mit dem alle zufrieden sein könnten. Er gab ferner bekannt, dass im Masterplan der Stadt Pforzheim dem Sport der gebührende Stellenwert eingeräumt werde. Sport komme in den Handlungsfeldern Bildung und Entwicklung sowie bei Teilhabe und Miteinander vor.

Bildergalerie: Impressionen von der Sportlerehrung

Als alle Ehrungen über die Bühne gegangen waren, durfte OB Gert Hager noch jenen Mann auszeichnen, der seit vielen Jahren dafür verantwortlich ist, dass dies alles reibungslos abläuft: Hans-Jürgen Manz, Vorsitzender des Ehrungsausschusses beim Sportkreis. Für seine besonderen Verdienste, auch als Vorsitzender des 1. BSC Pforzheim und Mitglied im Vorstand des Badischen Schwimmverbandes, erhielt Manz die Landesehrennadel Baden-Württemberg verliehen. Blumen gab es für Gattin Ingeborg Manz, die ihrem Ehemann in all den Jahren mit Rat und Tat zur Seite stand.