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Die Konkurrenz in Schach halten will Torhüter Konstantin Regelmann mit der A-Jugend der SG Pforzheim/Eutingen auch in diesem Jahr.   Ripberger
Die Konkurrenz in Schach halten will Torhüter Konstantin Regelmann mit der A-Jugend der SG Pforzheim/Eutingen auch in diesem Jahr. Ripberger
16.09.2015

Starke Nachwuchsarbeit ist längst ein Pforzheimer Markenzeichen

Die Zeiten in den 90er-Jahren, als Bundestrainer Arno Ehret den Handball in Pforzheim als Diaspora erklärte, sind vorbei. Seit die SG Pforzheim/Eutingen und in der Folge auch die TGS Pforzheim die Arbeit mit dem Nachwuchs als wichtige Aufgabe erkannten, ist der Pforzheimer Handball auf nationaler Ebene eine Marke.

Die SG Pforzheim/Eutingen läuft auch in dieser Spielrunde bei der A-, B- und C-Jugend wieder in der höchstmöglichen Liga auf. Alexander Lipps steht mit seiner A-Jugend in der Bundesliga vor einer spannenden Herausforderung. Die Hälfte des zuletzt so erfolgreichen Teams ist zu den Herren aufgerückt. Da wird es schwer werden, gegen Konkurrenz aus den Bundesliga-Internaten, den Titelgewinn in der Südstaffel der Eliteklasse zu wiederholen. Mit dem Minimalziel Rang sechs – der bedeutet die erneute direkte Qualifikation für die Bundesliga – hat man die Saison nun gestartet. Wie bei der Nachfrage an der Metzgereitheke „darf es aber auch etwas mehr sein“. Mit einem 27:20-Sieg über Schmiden/Oeffingen ist das Team um Broschwitz, Ruf und Schlögl am Sonntag erfolgreich in die Saison gestartet. Was das Team wirklich drauf hat, wird man aber erst zu Beginn des Monats Oktober nach den Spielen gegen Göppingen, Balingen/Weilstetten und Kronau/Östringen wissen.

Obwohl es einen großen Umbruch im Kader der männlichen B-Jugend gab – gleich neun Spieler wechselten altersbedingt in die A-Jugend – sicherte sich die männliche B-Jugend der SG Pforzheim/ Eutingen in einem knallharten Qualifikationsturnier, in dem Teams wie FA Göppingen und Wolfschlugen auf der Strecke blieben, wieder für die Oberliga Baden-Württemberg. Mit Neuzugängen wie Jonas Schmidt (JSG Walzbachtal), Luca Bertrand (SG Muggensturm/Kuppenheim), Vincent Wohlfahrt (TSG Altensteig) und Noah Reck (Phönix Sinzheim) versucht das Trainerduo Alexander Bossert/Nicolai Gerstner an die letztjährige Platzierung (Rang drei) anzuknüpfen.

Weil sich so herausragende Akteure wie Florian Taafel in die Jugendarbeit einbringen und dort Vorbild sind, hat sich die JSG Goldstadt in den vergangenen beiden Spielrunden badische Landestitel bei der männlichen A-und B-Jugend sichern können. Nachdem die aus den Vereinen TV Ispringen, TV Brötzingen und TGS Pforzheim zusammengestellte Spielgemeinschaft ihre Zusammenarbeit zum Ende der vergangenen Spielrunde aufgelöst hat, führt die TGS Pforzheim die erfolgreiche Jugendarbeit eigenständig weiter. Sowohl bei der männlichen A-, B- als auch C-Jugend haben sich die Wartberger für die Badenliga (höchste Spielklasse auf Verbandsebene) qualifiziert.

Wie bei den Frauen wird auch das Spielgeschehen bei der weiblichen Jugend von der HSG TB/TG 88 Pforzheim bestimmt. Sowohl bei der weiblichen A- als auch der C-Jugend vertritt die HSG in der Badenliga den Handballkreis.