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Nur schwer zu bezwingen war Aylin Bertsch beim Heimerfolg gegen Bönnigheim. Foto: Ripberger
Nur schwer zu bezwingen war Aylin Bertsch beim Heimerfolg gegen Bönnigheim. Foto: Ripberger
14.01.2018

Starke Torhüterinnen als Rückhalt beim deutlichen Erfolg der TG 88

Pforzheim. Mit einem deutlichen 26:18 (13:6)-Erfolg im Verfolgerduell gegen den TSV Bönnigheim sind die Handballerinnen der TG 88 Pforzheim in der Oberliga ins neue Jahr gestartet.

Dennoch war Matthias Schickle längst nicht zufrieden. „Das Spiel war nicht so toll, wie es das Ergebnis verspricht“, sagt der TG 88-Coach, dem vor allem die Schlussviertelstunde missfiel, als sein Team angesichts einer deutlichen Führung die Zügel für seinen Geschmack vor allem im spielerischen Bereich schleifen ließ. „Wir wollen auch attraktiven Handball spielen“, mahnt Schickle.

Zufrieden war der Coach aber mit seinen Torhüterinnen. Aylin Bertsch habe „einen Mega-Job“ abgeliefert, auch Jasmin Scheid gefiel beim Comeback nach einer Fußverletzung. Bertsch war für die frühe Pforzheimer 5:0-Führung mitverantwortlich, weil sie gleich die ersten beiden Bönnigheimer Siebenmeter entschärfte. Die Gäste hatten in dieser frühen Phase auch noch Pech im Abschluss. „Es hätte statt 5:0 auch 5:4 stehen können“, gesteht der Pforzheimer Trainer ein.

So aber nutzte sein Team den Vorsprung, setzte sich beim 11:4 erstmals mit sieben Toren ab und ließ den Gegner in der Folge nicht mehr näher als auf sechs Tore herankommen. Über den Rückraum sowie den Kreis behielt das TGTeam die Kontrolle. Am Ende wurde es auch nicht zum Problem, dass der Gegner gleich elf Siebenmeter zugestanden bekam, von denen er aber nur sechs verwertete. „Wir waren in der Abwehr einfach aktiver als der Gegner“, sagt Schickle, war aber längst nicht mit allen Entscheidungen der Unparteiischen einverstanden.