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Ausdrucksstark: die Kieselbronnerin Saskia Missoum. Foto: RRMSV

Starker Auftritt von Kieselbronner Rollkunstläuferin bei Deutschlandpokal

Freiburg. In Freiburg fand der 46. Deutschlandpokal im Rollkunstlaufen statt, ein Wettbewerb, zu dem in diesem Jahr 19 Nationen gemeldet hatten. Die weiteste Anreise hatten dabei die Mannschaften aus Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, den USA und Israel. Mit Italien und Spanien waren auch die führenden europäischen Rollkunstlaufnationen am Start. Zum deutschen Aufgebot zählte die Kieselbronnerin Saskia Missoum, die als einzige deutsche Läuferin in der Meisterklasse in Pflicht und Kür nominiert worden war.

Sehr gut im Griff hatte die Freiburger Turnerschaft als Ausrichter diesen internationalen Wettbewerb in der Schauenberg-Rollsporthalle, vom Einmarsch der Teilnehmer zur Eröffnungszeremonie bis hin zum Abspielen der Nationalhymnen bei der Siegerehrung lief fast alles wie am Schnürchen. Ungewohnt waren in diesem Jahr die Kürwertungen, die erstmals nach dem neuen Rollart-System durchgeführt wurden und den Zeitplan gehörig durcheinanderwirbelten. Saskia Missoum überraschte bei den Pflichtläufen mit Platz zehn. Mit einer ausdrucksstraken Kurzkür verbesserte sie sich gar auf Rang acht, nach dem gelungenen Langprogramm reichte es im Endergebnis zu Platz zwölf unter den 22 Teilnehmerinnen in der Kürwertung.