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Fünf Punkte am Barren und starke Leistungen: KTV-Turnier Dimitri Barkalov.  PZ-Archiv/Ripberger
Fünf Punkte am Barren und starke Leistungen: KTV-Turnier Dimitri Barkalov. PZ-Archiv/Ripberger
21.10.2012

Starker Endspurt: KTV Straubenhardt siegt mit 40:27 auch in Schwäbisch Gmünd

Die KTV Straubenhardt bleibt auf Finalkurs. Auch am vierten Wettkampftag war der amtierende Meister beim starken Aufsteiger TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau in der Turn-Bundesliga nicht zu schlagen und verteidigt damit vor der ebenfalls verlustpunktfreien TG Saar die Tabellenführung.

Es war allerdings ein hartes Stück Arbeit, ehe sich KTV-Trainer Grigoriev mit seinen Turnern über den vierten Saisonsieg freuen konnte. Die Zuschauer sahen beim 40:27-Erfolg der KTV ein über weite Strecken ausgeglichenes und packendes Duell. „Ganz ehrlich, das war eine knappe Sache“, stellte ein erleichterter KTV-Trainer am Ende fest, denn nach vier Geräten hatte es 20:20 gestanden.

Gleich drei der ersten vier Gerätewertungen entschieden die ambitionierten Gastgeber mit Nationalturner Andreas Toba für sich. „Keine Frage, Wetzgau hat eine gute Mannschaft, aber wir haben heute auch nicht unseren besten Tag erwischt“, sagte Grigoriev, dessen Turner zu Beginn mehrfach patzten.

Durchwachsener Auftakt

Nach einem durchwachsenen Auftakt am Boden (nur Thomas Taranu konnte mit einer sauberen Kür punkten) setzte es auch am Pauschenpferd eine Niederlage, obwohl der jüngste KTVler Daniel Weinert erneut glänzte. „Seine Leistungen sind wirklich beeindruckend. Er hat seine Sache schon wieder sehr gut gemacht“, freute sich Grigoriev. Die Gastgeber behielten insbesondere dank der herausragenden Übung des Rumänen Daniel Popescu die Führung.

Das Kommando übernommen

Erst an den Ringen übernahmen die Schwarzwälder das Kommando. Mit den höherwertigen Übungen punkteten Marcel Nguyen und Dmitri Barkalov mit jeweils vier Score-Punkten. Sergej Charkov verlor aber sein Duell gegen Helge Liebrich und auch Robert Weber blieb nicht fehlerfrei und ergatterte lediglich einen Zähler.

Es blieb somit spannend, denn die Gastgeber konterten prompt und glichen mit einem 6:5 am Sprung aus. In der Gmünder Sporthalle kam Stimmung auf, eine Überraschung schien möglich. „Das war eine kritische Situation“, so Grigoriev, dessen Team zum ersten Mal in dieser Saison richtig ins Schwitzen geriet. Doch zum richtigen Zeitpunkt bewies der Meister seine Klasse – und die Wetzgauer am Barren erstmals Nerven. Ein Sturz von Daniel Popescu nutzte Anton Wirt aus und holte drei Zähler. Beeindruckende Eleganz und hohe Schwierigkeit waren die Trümpfe von Marcel Nguyen gegen seinen Nationalmannschaftskollegen Toba. Der erneut starke Weißrusse Dmitri Barkalov legte fünf Zählern nach.

Auch am Reck spulten die KTVler ihr Pensum fehlerfrei ab. Vladimir Klimenko, Nguyen und Barkalov agierten souverän und machten den Sieg perfekt.

Am kommenden Samstag gastiert der FC Bayern München in der Straubenhardthalle. Eintrittskarten sind im Vorverkauf (heute 8bis 12 und 16 bis 18 Uhr) oder an der Abendkasse erhältlich.