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Ganz stark zeigte sich Björn Bischoff von der Landesligamannschaft des SC Pforzheim auf dem Heberbrett. Foto: SCP
Ganz stark zeigte sich Björn Bischoff von der Landesligamannschaft des SC Pforzheim auf dem Heberbrett. Foto: SCP
29.12.2016

Starker Landesliga-Auftritt der Gewichtheber der Goldstadt-Löwen

Pforzheim. Mit der Bundesligareserve des AC Germania St.Ilgen erwarteten die Gewichtheber des SC Pforzheim II eigentlich einen Gegner auf Augenhöhe. Doch bereits nach dem Abwiegen der Mannschaften durch den vorzüglich leitenden Kampfrichter Werner Kraus schlug das Pendel eindeutig in Richtung der Goldstadt Löwen aus. Am Ende stand mit 281,3:177,9 Realtivpunkten und 3:0 Disziplinpunkten ein ungefährdeter Erfolg für die Gastgeber.

Hinzu kam, dass bei den Goldstadt-Löwen aus dem Würmtal der Wille zur Wiedergutmachung nach der unnötigen Niederlage kurz beim Waldhof Mannheim unverkennbar zu spüren. Und so glänzten letztlich allein vier der sieben Athleten mit persönlichen Bestleistungen. Geradezu in einen Rausch hob sich dabei Björn Bischoff. Erstmals in seiner hoffnungsvollen Karriere bewältigte er 100 kg im Reißen, kam über großartige 121 kg im Stoßen auf famose 65,0 Punkte.

Brilliante 77,0 Punkte (ebenfalls persönliche Bestmarke) und somit den höchsten Punktwert des Landesligakampfs steuerte eine prächtig aufgelegte Claudia Gösche bei. Sie riss 64 kg und stieß 83 kg, was selbstredend ebenfalls neue Höchstmarken darstelle.

Sein Heimdebut feierte Christoph Wackher, der mit sechs gültigen Versuchen starke 44,8 Punkte verbuchte. Die gerissenen 103, sowie gestoßenen 123 Kilogramm sind gleichfalls neue Bestwerte. Nach überstandener Verletzung stellte Simon Stiegele erneut seinen atemberaubenden Formanstieg unter Beweis. Dank seiner Rekordlasten im Reißen (80 kg) und Stoßen (95 kg) waren ihm 39,0 Punkte sicher.

Dirk Reinheckel stieß mit 131 kg (34,5 Pkt.) die höchste Last des Abends. Die Hebergemeinschaft Frank Haug und Sascha Schmidt bei seinem Comeback erreichte 21,0 Punkte.

Viel Zeit zum Verschnaufen haben die Goldstadt Löwen aber nicht, denn bereits am 7. Januar (19.00 Uhr) findet beim TV Feldrennach das prestigeträchtige Lokalderby statt.