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Im Gastspiel bei Köndringen/Teningen sorgte Manuel Mönch (links) dafür, dass sich die SG nach der Pause absetzen konnte. Foto: Hennrich/PZ-Archiv
Im Gastspiel bei Köndringen/Teningen sorgte Manuel Mönch (links) dafür, dass sich die SG nach der Pause absetzen konnte. Foto: Hennrich/PZ-Archiv
16.09.2018

Starkes Signal: SG Pforzheim/Eutingen setzt sich bei Köndringen/Teningen durch

Köndringen/Teningen. Mit einem Auswärtssieg ist die SG Pforzheim/Eutingen ist in die Handball-Oberliga Baden-Württemberg gestartet. Bei der SG Köndringen/Teningen setzte sich das Team mit 26:16 (12:10) durch. Gäste-Trainer Alexander Lipps sprach hinterher von einem „Top-Ergebnis“. Von einem Traumstart zu sprechen, fände er nach nur einem Spiel jedoch übertrieben.

Starker Torhüter Matijevic

Während Lipps‘ SG vor einer Woche noch nicht im Einsatz war, hatte sich Köndringen/Teningen da beim TSV Weinsberg mit 28:29 geschlagen geben müssen. Am Samstag folgte eine deutlichere Niederlage der Südbadener. Dass am Ende zehn Treffer zwischen seinem Team und Köndringen/Teningen lagen, führte Lipps nicht zuletzt auf den starken Torhüter Mile Matijevic zurück. Natürlich lobte Lipps aber den ganzen Defensivverbund. „Nur 16 zu bekommen und das so zu Ende zu spielen, ist viel wert“, sagte er. Gerade Felix Lobedank, Marius Seifried und Tom Schlögl hätten stark verteidigt.

Köndringen/Teningen lag mit 1:0 und 2:1 vorne, danach führte nur noch das Pforzheimer Team. Bis zum Zwischenstand von 6:3 gelangen Julian Broschwitz bereits drei seiner letztlich sechs Tore. Bis zum Pausenstand von 12:10 für die Gäste blieb es jedoch knapp. Danach griffen kleine Veränderungen und die SG zog davon. Nach gut 33 Minuten hieß es dank dreier Treffer von Manuel Mönch sowie einem Tor von Seifried bereits 16:10. Auch die folgende Auszeit half Köndringen/Teningen nicht. Und eine Zeitstrafe gegen Gästespieler Lobedank ließ sich auch nicht für eine Annäherung nutzen, weil sich kurz darauf auch zwei Spieler des südbadischen Teams für zwei Minuten verabschiedeten. Ansonsten hielt Matijevic im Tor der Pforzheimer gerade nach der Pause stark.

Ein Faktor, der den Unterschied machte, war aus Lipps Sicht die „tiefere Bank“. Verletzungsbedingt hatte Pforzheims Trainer ohne Ingo Catak und Jan Strehlau auskommen müssen. Angesichts des eindrucksvollen Ergebnisses war das letztlich kein Problem.