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Saison-Startschuss: Mit dem 1. CfR Pforzheim tritt Daniel Calo am Sonntag in Nöttingen an. Foto: Ripberger, PZ-Archiv
Saison-Startschuss: Mit dem 1. CfR Pforzheim tritt Daniel Calo am Sonntag in Nöttingen an. Foto: Ripberger, PZ-Archiv
29.08.2012

Start der A-Junioren-Oberliga: Das Derby FC Nöttingen –1. CfR Pforzheim

Pforzheim/Nöttingen. Das gab es noch nie: Zwei Clubs aus dem Fußballkreis Pforzheim spielen in der neuen Saison in der Oberliga Baden-Württemberg. Der 1. CfR Pforzheim war schon in der vergangenen Saison dabei, schaffte im Endspurt den Klassenerhalt. Der FC Nöttingen stieg souverän aus der Verbandsliga Baden auf. Wie es der Zufall will, treffen die beiden Teams gleich am ersten Spieltag aufeinander. Die Partie findet am Sonntag zur Frühschoppenzeit um 11.00 Uhr im Nöttinger Panoramastadion statt.

Beide Mannschaften zählen nicht zu den Favoriten im Zwölferfeld, aus dem zwei Teams absteigen und der Meister in die Bundesliga aufsteigt. Nöttingens Trainer Uwe Rhein, der Herbert Stamminger ablöst, sagt in aller Bescheidenheit: „Wir wollen frühzeitig den Klassenerhalt sichern.“ Hauptziel sei es, die A-Junioren auf die Zeit in der Aktivität vorzubereiten. Einen Favoriten für das Derby vermag Rhein nicht auszumachen. „Alles, was man so in der Vorbereitung sieht und hört, ist ein Muster ohne Wert.“ Nach drei, vier Spieltagen könne man sich ein Bild machen.

Uwe Rhein (45), der früher beim FC Unterreichenbach spielte und 15 Jahre Erfahrung als Juniorentrainer hat, kann auf viele Spieler der Aufstiegs-Mannschaft zurückgreifen. Aus der B-Jugend kamen einige Talente hinzu.

Einen Trainerwechsel gab es auch beim 1. CfR Pforzheim. Für Gökhan Gökce, der jetzt die erste Mannschaft in der Verbandsliga betreut, übernahm Andreas Müller das Ruder. Mit der Vorbereitung war er zufrieden. Die Chancen im Auftaktspiel beim FC Nöttingen taxiert er auf 50:50. Müller hat noch acht Spieler aus dem letzten Jahr im Kader. „Die haben allerdings keinen Freibrief“, sagt der Coach. Mit Philipp Hochstein vom Karlsruher SC hat man einen Torjäger verpflichtet, der die leidige Sturmflaute beenden soll. „Er ist auf einem sehr guten Weg“, sagt Müller. Verzichten muss der neuen Trainer im Eröffnungsspiel auf seinen Kapitän Steven Recchia, der in Urlaub weilt. Müllers Ziel für die kommende Saison: „Wir wollen einen Mittelfeldplatz und mit dem Abstieg nichts zu tun bekommen.