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Christian Hergenröther, Trainer der Rutronik Stars Keltern, will mit seinen Basketballerinnen in der Bundesliga in die Playoffs kommen.
Christian Hergenröther, Trainer der Rutronik Stars Keltern, will mit seinen Basketballerinnen in der Bundesliga in die Playoffs kommen.
23.09.2016

Sterne-Trainer Hergenröther: „Wir haben einen super schweren Auftakt“

Die Basketballerinnen der Rutronik Stars Keltern haben in der Bundesliga bereits im ersten Jahr für Furore gesorgt und sich in die Playoffs gespielt. Das wäre jetzt auch wieder ein erstrebenswertes Ziel, doch wie stark sind die Sterne eigentlich? Diese Frage drängt sich auf, wenn man das Verletzungspech von Führungsspielerin Stina Barnert in Betracht zieht. Im PZ-Interview mit Christian Hergenröther spricht der Trainer der Rutronik Stars über die neue Saison der Basketball-Bundesliga.

PZ: Welches Saisonziel hatten Sie vor dem Kreuzbandriss der absoluten Führungsspielerin Stina Barnert und welches haben sie jetzt?

Christian Hergenröther: Mit Stina wollten wir auf alle Fälle unter die Top Four. Ohne sie wollen wir natürlich auch in die Playoffs (unter die ersten Acht, die Red.)

PZ: Wie lief die Vorbereitung? Wie zufrieden sind Sie?

Christian Hergenröther: Durch die Verletzung von Stina war es suboptimal, was Training und Teambuilding angeht. Es lief nicht so reibungslos, wie erhofft. Wir brauchen noch etwas Zeit, um uns einzuspielen.

PZ: Wer sind die Favoriten in der am Wochenende beginnenden neuen Saison 2016/17?

Christian Hergenröther: Wasserburg ist natürlich der Topfavorit. Danach schätze ich auch Hannover recht stark ein. Das ist kein normaler Aufsteiger. Die haben sehr gut eingekauft und in einem Testspiel sogar Wasserburg besiegt. Danach kommen Saarlouis, Marburg Herne und wir. Auch Freiburg schätze ich ganz gut ein.

PZ: Neue Nummer eins bei den Sternen ist die US-Amerikanerin Jasmine Thomas. Wie sind Sie mit ihr zufrieden?

Christian Hergenröther: Sehr zufrieden. Sie und Stina sollten sich ja abwechseln in der Führung der Mannschaft. Wir haben aber mit der Verpflichtung von Quenice Davis für die Position von Stina Barnert Ersatz geholt, um Jasmine zu entlasten.

PZ: Am Sonntag ist der Saisonstart der Sterne in Saarlouis. Was erwarten Sie?

Christian Hergenröther: Wir haben ja einen super schweren Auftakt erwischt. Nach Saarlouis spielen wir zuhause gegen den deutschen Meister Wasserburg, dann in Marburg und dann im Eurocup. Das erste Spiel ist immer wie eine Wundertüte. Da gibt es gerne Überraschung. Ich bin gespannt, wie es für uns in Saarlouis läuft.