nach oben
Doppeltes Derby: Während Leon, Beren, Sezen Sezici, Gianluca, Mario und Pascal (von links) mit dem FV Niefern für England antreten, ...
... bekommen Yannick, Philipp, Elias und Vincent (von links) vom Nachbarn FV Öschelbronn deren Gruppengegner Wales zugelost.
Singen darf sich über das Top-Los freuen. Zu verdanken hat die Germania dies den Wiernsheimern Moritz Kuhnle, Moritz Schimpf und Timon Welthow (von links) sowie Hartmut Keller, Geschäftsführer der AOK Nordschwarzwald, und Ulrich Haag, Abteilungsleiter für Events und Sponsoring bei der Sparkasse Pforzheim Calw. Ketterl
Schon vor der Auslosung schwappt die La-Ola durchs PZ-Forum.
03.05.2016

Super Stimmung und große Spannung bei der Auslosung der PZ-Kids-EM

Die PZ-Kids-EM am 18. und 19. Juni in Wiernsheim verspricht ein riesiges Fußballfest zu werden. Schon bei der Auslosung am Montagabend herrschte eine super Stimmung. Rund 150 E-Juniorenspieler verwandelten mit ihren Trainern und Betreuern das PZ-Forum in einen wahren Hexenkessel. Kids-EM-Organisator Simon Walter ließ die La-Ola durch die Reihen schwappen.

Bildergalerie: Große Spannung bei der Auslosung der Kids-EM im PZ-Forum

Die Nervosität bei den Neun- bis Zehnjährigen war groß. Ganz klar, jedes Team fieberte seinem Traumlos entgegen. Völlig abgeklärt präsentierten sich dagegen drei Kicker des EM-Gastgebers TSV Wiernsheim. Wie die Profis zogen sie die Lose und sorgten immer wieder für ohrenbetäubende Jubelstürme.

Und wer flippte nun völlig aus, als Deutschland gezogen wurde? Der FC Germania Singen. Allerdings nur zwei Spieler. Wo war der Rest? „Die trainieren fleißig und bereiten sich schon auf die Kids-EM vor“, erklärte Trainer Bertram Dwarnicak, der von seinen Jungs fortan nur noch „Jogi“ gerufen wird. Das Ziel? „Ganz klar, wir wollen den Titel“, sprudelt es aus Sebastian Siebert heraus. Er will den Part von Bastian Schweinsteiger übernehmen. Wird sein Team mit dem Druck klarkommen? „Logo, wir sind gut drauf“, so der Zehnjährige, der auch schon einen Lieblingsgegner fürs Finale hat: „Rumänien, denn meine Mutter stammt von dort.“ Das würde bedeuten, dass der SV Büchenbronn ins Endspiel einziehen müsste. Doch der muss sich erst einmal in der Gruppe mit dem 1. CfR Pforzheim auseinandersetzen. Der Topfavorit geht in den albanischen Nationaltrikots an den Start. Und von den Talenten des Fusionsvereins wird nicht weniger als der EM-Titel erwartet. „Wir wären gerne Italien gewesen“, sagt ein leicht enttäuschtes CfR-Talent. „Aber egal, Albanien soll auch mal was gewinnen.“

Weit kommen will auch der 1. FC Birkenfeld, der die Farben der „Squadra Azzurra“ vertritt. „Nationalspieler“ Louis Manzi meint nur: „Der CfR muss sich im Finale gegen uns warm anziehen.“

Ganz so einfach wird es allerdings nicht. Zunächst gilt es, die Gruppenphase zu überstehen. Und zum erweiterten Favoritenkreis gehören laut den Experten auch die JSG Straubenhardt (Belgien) und die Spvgg Dillweißenstein (Irland).

Ein Volltreffer war die Auslosung für Phönix Würm (Türkei). „Unsere beiden Jugendleiter sind türkische Landsleute und wir haben auch drei türkische Talente im Team“, sagt Phönix-Betreuer Patrick Theurer. Sein Sohn Till gibt die Marschroute vor: „Wir spielen offensiv und wollen ins Finale.“ Im Gruppenspiel gegen die Spanier (Kickers Pforzheim III) können die Würmer ja schon mal zeigen, was sie drauf haben.

Die Hammergruppe schlechthin ist allerdings die Gruppe B. Hier kommt es zum packenden Nachbarschafts-Duell FV Öschelbronn (Wales) gegen FV Niefern (England). „Wir wollen alles gewinnen“, sagt Philip Müller, der wie Gareth Bale wirbeln will.

Die Nationaltrikots wurden am Montag verteilt. Jetzt beginnt der Countdown. Noch 45 Tage, dann stehen sich im Eröffnungsspiel der TSV Grunbach (Frankreich) und der SV Büchenbronn (Rumänien) gegenüber.

Mit den Worten „Freut euch auf zwei unvergessliche EM-Tage“, verabschiedete PZ-Chefredakteur Magnus Schlecht alle Teams ins Trainingslager.