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Die junge Wenna Tu erreichte das DM-Achtelfinale.  Steinbrenner
Die junge Wenna Tu erreichte das DM-Achtelfinale. Steinbrenner
21.03.2016

TB Wilferdingen bei deutscher Meisterschaft sensationell stark

Remchingen/Bielefeld. „Eigentlich gibt es nichts zu kritisieren“, sagte Wenna Tu, Tischtennis-Nachwuchstalent des Drittligisten TB Wilferdingen, nach ihrer Teilnahme an den 84. deutschen Meisterschaften in Bielefeld bescheiden. Die 13-Jährige erreichte als jüngste der insgesamt 48 Teilnehmerinnen sensationell das Achtelfinale und sorgte damit für reichlich Gesprächsstoff.

Sie scheiterte erst an der ehemaligen Jugend-Europameisterin Chantal Mantz (TSV Schwabhausen). Dieses Spiel verlor Wenna Tu mit 1:4 (1:11, 11:7, 1:11, 6:11, 5:11). „Dass ich überhaupt einen Satz gewonnen habe, ist schon sehr gut“, sagte die Wilferdingerin.

Starke Qualifikation gespielt

Mit drei Siegen hatte sich die Schüler-Nationalspielerin souverän den Gruppensieg geholt und setzte ihre Erfolgsserie zu Beginn der Hauptrunde fortgesetzt. Die im Vorfeld stärker eingeschätzte Sonja Busemann vom abstiegsbedrohten Zweitligisten TSV 1909 Langstadt war bei der 8:11, 11:13, 10:12 und 6:11-Niederlage ohne Chance. Die beiden weiteren Wilferdinger Starterinnen, Jana Kirner und Ann-Kathrin Ziegler, schieden nach drei Niederlagen in der Einzel-Qualifikation aus.

Im Doppel erreichten Kirner/Ziegler das Achtelfinale, mussten sich dann jedoch Yvonne Kaiser/Vivien Scholz (SV Hövelhof/TSV Schwarzenbek) nach vier Sätzen geschlagen geben. Wenna Tu verlor an der Seite von Katharina Sabo (TV Busenbach) gleich zum Auftakt mit 2:3 gegen Caroline Hajok/Anne Sewöster (MTV Tostedt).