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Nichts zu holen gab es für Wilferdingen mit Jana Kirner.  PZ-Archiv, hennrich
Nichts zu holen gab es für Wilferdingen mit Jana Kirner. PZ-Archiv, hennrich
26.01.2016

TB Wilferdingen und TTC Tiefenbronn kehren ohne Sieg aus Heidelberg zurück

Pforzheim. Nichts zu ernten gab es für Pforzheims beste Tischtennis-Frauenmannschaften bei ihren Auswärtshürden. Verfehlte Drittligist TB Wilferdingen beim ebenfalls im Abstiegskampf steckenden SV DJK Kolbermoor II den erhofften Befreiungsschlag, so kehrte Verbandsligist TTC Tiefenbronn von der TSG 78 Heidelberg mit leeren Händen heim.

SV DJK Kolbermoor II – TB Wilferdingen 6:2. Ohne die verletzungsbedingt fehlende Adriana Cisarikova – für sie sprang Luisa Kokacova in die Bresche – schlüpfte Wilferdingens junge Garde bereits vor dem ersten Ballwechsel in die Außenseiterrolle. Dennoch gelang es dem Duo Tu/Bondareva mit einem Fünfsatzerfolg über Tiefenbrunner/Teufl den 0:1-Rückstand wettzumachen und das Duell zunächst einmal ausgeglichen zu gestalten. Auch auf Gaia Monfardinis Sieg über Anastasia Bondareva hatte Wilferdingens Ensemble die passende Antwort, setzte sich Wenna Tu doch mit 11:3, 13:15, 6:11, 11:5 sowie 11:8 gegen Victoria Dauter durch. Anschließend musste sich indes Jana Kirner der starken Laura Tiefenbrunner beugen, ehe Kokacova trotz ordentlicher Leistung Katharina Teufl unterlag. Zwar versuchte Tu im folgenden Spitzeneinzel gegen Monfardini ihre Farben noch einmal heranzuführen, doch ließ diese überhaupt nichts anbrennen und erhöhte dank einer imponierenden Vorstellung auf 5:2. Für die endgültige Entscheidung sorgte letztlich Dauter. „Keine Frage, Kolbermoor hat verdient gewonnen“, zeigte sich TBW-Coach Matthias Zelling beeindruckt, „dort wird sehr, sehr gute Arbeit geleistet. Im letzten halben Jahr haben wir den Anschluss an die Bayern etwas verloren“.

TSG 78 Heidelberg – TTC Tiefenbronn 8:4. Nachdem Zahn/Stephan und Miriam Lechler die Auftaktniederlagen von Lechler/Micke sowie Kathrin Micke egalisiert hatten, schien sich zwischen dem Tabellenzweiten und Tiefenbronns stark in die Rückserie gestarteter Auswahl eine spannende Partie zu entwickeln. Dann mussten sich allerdings sowohl Tina Stephan als auch Ann-Kathrin Zahn geschlagen geben. Davon erholte sich das TTC-Quartett nur schwerlich, so dass Stephan sowie Lechler erst beim Stand von 2:7 weitere Gästeerfolge verbuchen konnten, bevor Heidelbergs überragende Kathrin Weichert die Aufholjagd jäh stoppte und dem Vergleich ein Ende setzte. „Uns hat in den entscheidenden Situationen einfach ein Tick gefehlt“, brachte es Tiefenbronns Mannschaftsführerin Kathrin Micke schließlich auf den Punkt. aj