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Für die Überraschung der ersten Runde sorgte der Inder Teja Chaukulkar mit seinem Erfolg gegen den topgesetzten Vincent Jänsch-Müller. Foto: Hennrich
Für die Überraschung der ersten Runde sorgte der Inder Teja Chaukulkar mit seinem Erfolg gegen den topgesetzten Vincent Jänsch-Müller. Foto: Hennrich
Drei hart umkämpfte Sätze musste Luis Erlenbusch spielen, ehe sein 6:7, 6:4 und 7:5-Erfolg feststand. Foto: Hennrich
Drei hart umkämpfte Sätze musste Luis Erlenbusch spielen, ehe sein 6:7, 6:4 und 7:5-Erfolg feststand. Foto: Hennrich
Aus in Runde eins: Vivien Schaible vom TC Wolfsberg Pforzheim. Foto: Hennrich
Aus in Runde eins: Vivien Schaible vom TC Wolfsberg Pforzheim. Foto: Hennrich
06.07.2017

TC Wolfsberg: Starker Qualifikant wirft bei Herren Nummer eins raus

Pforzheim. Der erste Tag der großen Tennisturniere beim TC Wolfsberg hatte es in sich. Der Herrenwettbewerb meldete gleich zu Beginn das „Aus“ der Nummer eins. Bei den Damen dagegen herrschte im ersten Durchgang fast durchweg „Business as usual“ – hier setzten sich meist die Favoritinnen durch.

Dass es Vincent Jänsch-Müller vom Dorstener TC – in der deutschen Rangliste immerhin die Nummer 45 und dadurch auf dem Wolfsberg als Nummer eins gesetzt – in Runde eins und dann auch noch gegen einen Qualifikanten erwischte, mag ebenso überraschend wirken wie das glatte 6:0, 6:2, das am Ende zu Buche stand. Doch sein Gegner Tejas Chaukulkar ist kein klassischer Qualifikant. Dem Inder fehlt in Deutschland schlichtweg ein Ranking zum direkten Sprung ins Hauptfeld. Turnierchef Thomas Hell hatte schon in der Qualifikation aufgemerkt, als Chaukulkar zwei laut Hell „nicht ganz schlechte“ Gegner mit 6:0 und 6:0 abfertigte. Klar, dass der Inder sich mit diesem Ergebnis in den Favoritenkreis gespielt hat. Dorthin gehört auch Holger Fischer. Der an fünf gesetzte Titelverteidiger vom gastgebenden Club peilt seinen fünften Erfolg an, auch wenn er sich zum Auftakt gegen Simon Junk (SG Nordsaar) sehr schwer tat und über drei Sätze musste. Das gilt auch für den an sechs gesetzten Wolfsberger Felix Erlenbusch, der gegen Christopher Papadakis (Backnang) ebenfalls drei Durchgänge benötigte. Dritter Pforzheimer im Achtelfinale ist Tom el Safadi. Im Duell der Lucky Loser aus der Qualifikation traf er auf Luca Ockernahl vom TC Ötisheim und siegte 6:1, 7:5. Weniger Glück hatte ihr an acht gesetzter Vereinskollege Felix Wild, der dem Herrenberger Rajko Mladenovic 5:7, 2:6 unterlag. „Mein Gegner hat im zweiten Satz keinen Fehler mehr gemacht“, berichtete Wild später.

Endstation in Runde eins war auch für die Wolfsberger Alexander Flock, Marc Thomas Müller und Miles Seemann sowie Joel Ockernahl (TC Ötisheim) in Runde eins – für die meisten gilt das Spiel immerhin als schöne Erfahrung.

Frühes Aus

Bei den Frauen blieb mit der Bochumerin Jana Hecking nur eine gesetzte Spielerin zum Auftakt auf der Strecke. Die anderen Favoritinnen, darunter auch die Wolfsbergerin Nathalia Rossi, zogen mehr oder wenige mühelos ins Achtelfinale ein.

Mit Josephine Karcher, Emely Karcher, Vivien Schaible und Fredrika Regner überstanden dagegen vier TCW-Talente die erste Runde nicht. Für sie ist der Auftritt bei diesem Turnier aber immer eine schöne Erfahrung. Jetzt ruhen alle Hoffnungen bei den Gastgebern auf Rossi. Dass die das Turnier gewinnen kann, hat sie 2013 schon gezeigt – damals spielte sie allerdings noch für den SSC Karlsruhe.