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Eine feste Größe im Einzel und Doppel ist Denis Gremelmayr. Für den starken Zweitligisten Wolfsberg bestreitet der frühere Tennis-Profi voraussichtlich noch vier Spiele. Foto: Hennrich/PZ-Archiv
Eine feste Größe im Einzel und Doppel ist Denis Gremelmayr. Für den starken Zweitligisten Wolfsberg bestreitet der frühere Tennis-Profi voraussichtlich noch vier Spiele. Foto: Hennrich/PZ-Archiv
06.08.2015

TC Wolfsberg in 2. Tennisliga: Pflicht erfüllt, nun kommt die Kür

Einiges spricht dafür, dass die bereits gute Saison des Pforzheimer Tennis-Zweitligisten TC Wolfsberg am Wochenende einen glänzenden Abschluss findet. Der Tabellendritte spielt noch gegen den Vorletzten und den Letzten, so dass sich die Bilanz zumindest nicht verschlechtern sollte – 8:4 Punkte hat das Team vom Wolfsberg bisher geholt. Da der TCW am letzten Spieltag zu Hause antritt (am Sonntag um 11 Uhr gegen den noch sieglosen MTTC Iphitos München), kann das Team die Saison dann abends auf eigener Anlage ausklingen lassen.

Der feste Stamm an deutschen Spielern ist am heutigen Freitag um 13 Uhr beim TEC Waldau (2:10 Punkte) in Stuttgart sowie dann gegen München noch einmal im Einsatz. Für das Heimspiel gegen Iphitos können die Pforzheimer darüber hinaus mit Andre Begemann planen, der Deutschland schon im Davis Cup vertreten hat. Erst nach seiner Anreise aus Kitzbühel, wo er beim ATP-Turnier im Doppel mitmischt, wird sich entscheiden, ob er für den TCW auch erstmals im Einzel antritt. Erst vor einer Woche hatte der 31-Jährige beim 8:1 gegen den TC Weinheim eine gelungene Doppel-Premiere gefeiert. Da spielte Begemann mit dem Spanier Pere Riba zusammen.

Nachdem die Wolfsberger auch in diesem Jahr unabsteigbar sind, lockt sie die Aussicht auf Platz zwei. Schon vor einem Jahr war das Team Zweiter geworden, damals mit 8:6 Punkten. Dieses Mal kann es die Mannschaft auf zwei Siege mehr bringen. Doch selbst für den Fall, dass man statt der erhofften vier nur noch zwei Punkte holt, könnte es mit Rang zwei klappen, meint Teammanager Thomas Hell: Er geht davon aus, dass der punktgleiche Konkurrent TC Großhesselohe am Sonntag noch geschlagen vom Feld geht, einfach weil Spitzenreiter TC Bruckmühl-Feldenkirchen so stark ist. Das von Beginn an als Favorit gehandelte Team weist bisher 12:0 Punkte auf, Großhesselohe hat wie der TCW 8:4.

„Die Stimmung ist natürlich sensationell“, berichtet Hell. „Die Jungs sind heiß, das hat man schon wieder gesehen.“ Für Hell ist klar, dass die bisher im Doppel eingesetzten Rameez Junaid und Andre Wiesler für die Chance auf einen Einsatz im Einzel dankbar wären. Umgekehrt würden sich etwa Andre Wiesler und Pascal Meis zum Saisonausklang gerne einmal im Doppel beweisen, sagt Hell.

Nachdem sich seine Bauchmuskelzerrung gebessert hat, will zudem Denis Gremelmayr zurück ins Team. Ein Mangel an Motivation droht daher nicht. „Unser Ziel ist es, die letzten beiden Spiele zu gewinnen“, betont der Teammanager Hell daher.