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Seine Bilanz aufbessern könnte auch TCW-Spitzenspieler Marko Lenz an den beiden letzten Spieltagen in der 2. Bundesliga. Foto: Becker/PZ-Archiv
Seine Bilanz aufbessern könnte auch TCW-Spitzenspieler Marko Lenz an den beiden letzten Spieltagen in der 2. Bundesliga. Foto: Becker/PZ-Archiv
10.08.2017

TC Wolfsberg will Platz drei nicht mehr hergeben

Pforzheim. Zum Abschluss der kurzen Zweitliga-Saison möchte sich der Tennisclub Wolfsberg so präsentieren, wie man ihn kennt: Fast ausschließlich mit deutschen Spielern und sehr erfolgreich. Platz eins und zwei werden zwar der TC Großhesselohe und der TC Reutlingen, die beide noch ungeschlagen sind und am Freitag aufeinandertreffen, unter sich ausmachen. Für die Position dahinter ist aber das Team aus Pforzheim der erste Kandidat.

„Wir wollen den dritten Platz halten, nachdem wir so gekämpft und uns von Platz sieben nach vorne geschafft haben“, sagt Manager Thomas Hell. Die Begegnung mit dem abgeschlagenen Tabellenletzten TC Ismaning am Freitag ab 13 Uhr sollte in jedem Fall den fünften Saisonsieg bringen.

Da können auch die TCW-Spitzenspieler Marko Lenz und Pascal Meis, die nicht enttäuschten, aber bisher je fünf ihrer sechs Einzel verloren haben, ihre Bilanz aufbessern. Ismaning hat auf den vorderen Positionen noch keinen Stich gemacht. Eine sehr interessante Auseinandersetzung könnte es an Position drei geben, da es für TCW-Mann Denis Gremelmayr (4:1-Bilanz) bisher gut lief, Marco Kirschner vom TCI von bisher sechs Einzel aber immerhin drei gewinnen konnte.

Am Sonntag um 11 Uhr kommt noch der BASF TC Ludwigshafen (4:8 Punkte) auf den Wolfsberg. „Ludwigshafen hat vorige Woche schon ein bisschen Gas rausgenommen“, meint Hell. Allerdings vermutet er, dass die Pfälzer, die den Klassenverbleib bereits sicher haben, nicht Gefahr laufen wollen, die Saison als Vorletzter abzuschließen. Gespannt ist er darauf, ob Ludwigshafen den bisher im Einzel wie im Doppel ungeschlagenen Wahl-Spanier Nicola Kuhn aufbietet: „Das wäre eine Attraktion.“ Der 17-jährige ist ein Schützling von Juan Carlos Ferrero, der seit Kurzem auch mit Alexander Zverev zusammenarbeitet.