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Die Oberliga-Damen der TG 88 Pforzheim vor dem Saisonstart; hinten von links: Gabi Kubik (Co-Trainerin), Robert Müller (Co-Trainer), Valerie Steinhauser, Britta Miltner, Alice Steegmüller, Anika Henschel, Dina Versakova, Stefanie Kurstak, Justine Stindl, Larissa Maschek, Matthias Schickle (Trainer), Bernd Heintz (Vorsitzender TG 88 Pforzheim); vorne von links: Deborah Rupf, Anita Szabo, Lea Heilemann, Jasmin Scheid, Lisa Rapp, Aylin Bertsch, Michelle Flentje, Verena Robben und Carolin Scheuerlein.  S. Dreher
Die Oberliga-Damen der TG 88 Pforzheim vor dem Saisonstart; hinten von links: Gabi Kubik (Co-Trainerin), Robert Müller (Co-Trainer), Valerie Steinhauser, Britta Miltner, Alice Steegmüller, Anika Henschel, Dina Versakova, Stefanie Kurstak, Justine Stindl, Larissa Maschek, Matthias Schickle (Trainer), Bernd Heintz (Vorsitzender TG 88 Pforzheim); vorne von links: Deborah Rupf, Anita Szabo, Lea Heilemann, Jasmin Scheid, Lisa Rapp, Aylin Bertsch, Michelle Flentje, Verena Robben und Carolin Scheuerlein. S. Dreher
05.09.2017

TG 88 beim Neustart gut aufgestellt - Handballerinnen aus Pforzheim wollen in der Oberliga vornemitmischen

Neue Saison, neuer Name, neues Glück: Wenn die Handballerinnen der TG 88 Pforzheim am Samstag, 9. September, in die neue Saison starten, tun sie das nach einer turbulenten Spielzeit mit der Auflösung der HSG Pforzheim wieder unter ihrem alten – und damit neuen – Namen. Die Vorbereitung ist fast abgeschlossen. Nach mehreren Turnieren, bei denen sich die Mannschaft immer mehr steigerte, fühlt sie sich nun vor dem ersten Oberliga-Spiel auswärts gegen den TSV Bönnigheim gut vorbereitet.

Wie stark ist die neu formierte Mannschaft von Trainer Matthias Schickle?

Das lässt sich nach dem Abstieg aus der 3. Liga schwer sagen. Gut aufgestellt ist das Team allemal, trotzdem heißt es abwarten, wie stark die Oberliga ist. Die TG 88 peilt Platz eins bis fünf an. „Den direkten Wiederaufstieg haben wir uns nicht als Ziel gesetzt. Theoretisch möglich wäre der mit dem stark aufgestellten Team aber schon. Wir konzentrieren uns aber darauf, das erste Tabellenviertel zu erreichen und geben unser Bestes“, so Co-Trainerin Gabi Kubik. Ein Vorteil könnte sein, dass die ersten zwei Plätze zum Aufstieg berechtigen.

Wer trägt die sportliche Verantwortung?

„Alle Macht für das Trainerteam“, lautet das Motto bei der TG 88. Matthias Schickle hat im sportlichen Bereich das Sagen, Co-Trainerin Gabi Kubik und Torhüterinnen-Coach Robert Müller übernehmen zudem die Sportliche Leitung. Das war früher der Job von Klaus Händler, doch der 3. Vorsitzende und langjährige Sportliche Leiter möchte nur noch unterstützend tätig sein. „Nach der Auflösung der HSG sind wir in der Vereinsführung noch dabei, uns personell neu aufzustellen“, sagt Händler.

Wie ist zur Zeit die Stimmung bei der TG Pforzheim?

Die Auflösung der Spielgemeinschaft mit dem TB Pforzheim hat Spuren hinterlassen. Nach zehn Jahren Kooperation hofft man auf einen gelungenen Neustart mit der Frauenmannschaft. Momentan herrscht eine entspannte Stimmung im Team. Alle sind fokussiert und konzentrieren sich auf die anstehende Runde. Bislang gibt es keine gravierenden Verletzungen. Den Trainern und der Mannschaft ist es nach den Turbulenzen zum Ende der vergangenen Saison und dem Abstieg gelungen, die Stimmung wieder aufzubauen.

Wer sind die Schlüsselspielerinnen?

„Wichtige Spielerinnen gibt es mehrere. Das Team ist sehr kompakt aufgestellt und gut besetzt“, so Kubik. Allgemein bekannt ist, dass Anika Henschel als letztjährige Pforzheimer Top-Scorerin eine wichtige Rolle bei der TG 88 spielen könnte. Auch Spielmacherin Stefanie Kurstak soll das Team entscheidend voranbringen. Die Last soll aber auf mehrere Schultern verteilt werden, das Team mehr im Vordergrund stehen. Dazu sollen auch die Neuzugänge ihren Beitrag leisten.

Auf welchen Neuzugängen ruhen die größten Hoffnungen?

Mit Rückkehrerin Justine Stindl (Händler: „Bei ihr wissen wir, was sie kann“) und Dina Versakova – Ehefrau von TGS-Neuzugang Maris Versakovs – sieht man sich bei der TG vor allem im Rückraum breiter aufgestellt. Torfrau Jasmin Scheid bringt aus Kandel auch Drittliga-Erfahrung mit. Es gibt auch einige Abgänge, viele davon durch Beruf oder Studium bedingt. Das Problem: Mit Janna Münst hat die letzte Linkshänderin den Kader verlassen.

Seit einiger Zeit gibt es im Verein den sogenannten „Perspektivkader“. Wofür ist der gut?

Zur Zeit sind drei Spielerinnen aus der eigenen Jugend, die in der B- und A-Jugend Badenliga auflaufen, Teil des Perspektivkaders. Das Ziel dieses Kaders ist es, die Jugend erfolgreich an die Damenmannschaften des Vereins heranzuführen. Einmal pro Woche hat der Perspektivkader die Möglichkeit, bei der ersten Damenmannschaft mit zu trainieren und so wichtige Erfahrungen zu sammeln, um sich selbst sportlich weiterzuentwickeln.