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Zwei Tore steuerte Kristin Kurz zum Unentschieden der TG 88 bei.  Foto: Becker 

TG 88 schnuppert am Sieg, kassiert jedoch kurz vor Schluss den Ausgleich

Pforzheim. Zuhause gegen den Tabellenletzten will jedes Team gewinnen: Die selbst unter Druck stehenden Handballerinnen der TG 88 haben am Samstag jedoch mit einem Punkt zufrieden sein müssen, da Drittliga-Schlusslicht ASV Dachau seine letzte Chance zum 24:24 (13:14) nutzte.

Zwei Sekunden vor Spielende habe der Gegner per „Schlagwurf aus elf Metern“ ausgeglichen, berichtete der Pforzheimer Trainer Henning Rupf und setzte hinzu: „Das war ein Unterarmwurf mit ordentlich Power dahinter.“ Die Dachauerin Franziska Niebert hatte ihn abgegeben – und Claire Bäcker im Tor der TG 88 keine Chance gelassen. „Maximal bitter“, sagt Rupf: „Die Mädels waren natürlich geknickt.“

Der Trainer räumt aber ein, dass neutrale Beobachter nach dem umkämpften, beiderseits von Nervosität gekennzeichneten Spiel, das Unentschieden wohl als gerechtes Ergebnis bewerten dürften. Rupf verhehlt aber auch nicht, dass das Spiel gegen Ende kippen hätte können. Immerhin habe man letztlich vermieden, dass Dachau näher rückt. Ein Sieg wiederum hätte die Tabellenkonstellation nicht wesentlich verändert: Pforzheim liegt als Achter mit 11:19 Punkten nun zwei Zähler vor dem TV Möglingen, der als Zehnter den ersten Abstiegsplatz belegt.

Zwei Tore warf am Samstag die 19-jährige Varvara Novichikhina, eine Verstärkung für den Rückraum. Die TG 88 hatte die tschechische Nachwuchsnationspielerin, die ein Jura-Studiums nach Heidelberg geführt hatte, Ende der Wechselfrist Mitte Februar, von den Kurpfalz Bären geholt.

TG 88 Pforzheim: Bäcker, Scheid; Treml 1, Maschek 1, Dohe 2, Pjano, Kolasinac 9/3, Friedrich, Vlahovic 3, Kraus 2, Ast, Klarmann 2, K. Kurz 2, Novichikhina 2,