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Hängt sich voll rein: TGS-Spielmacher Yanez Kirschner (rechts). Foto: Becker/PZ-Archiv
Hängt sich voll rein: TGS-Spielmacher Yanez Kirschner (rechts). Foto: Becker/PZ-Archiv
05.04.2019

TGS-Handballer müssen gegen Abstiegskandidat Neuhausen punkten

Pforzheim. Die TGS Pforzheim gastiert am Samstag beim TSV Neuhausen auf den Fildern: Kein leichtes Unterfangen, denn die MadDogs stemmen sich als 14. der Tabelle, das ist der erste Absteigerplatz, gegen den Abstieg. Wie 5:1-Punkte aus den letzten drei Spielen aufzeigen, recht ergiebig. Dies ist auch notwendig, weil mit den Wartbergern (Tabellenfünfter) sowie dem Spitzentrio HSG Konstanz, Rhein-Neckar Löwen II und TuS Dansenberg nur noch Topteams auf die Rot-Schwarzen warten.

Pforzheim. Die TGS Pforzheim gastiert am Samstag beim TSV Neuhausen auf den Fildern: Kein leichtes Unterfangen, denn die MadDogs stemmen sich als 14. der Tabelle, das ist der erste Absteigerplatz, gegen den Abstieg. Wie 5:1-Punkte aus den letzten drei Spielen aufzeigen, recht ergiebig. Dies ist auch notwendig, weil mit den Wartbergern (Tabellenfünfter) sowie dem Spitzentrio HSG Konstanz, Rhein-Neckar Löwen II und TuS Dansenberg nur noch Topteams auf die Rot-Schwarzen warten.

Die TGS Pforzheim muss sich in der Egelsee-Sporthalle in Neuhausen also auf heftiges Aufbäumen der Gastgeber gefasst machen. Vor allem aus der zweiten Reihe geht von den Schlagwürfen von Hannes Grundler und Timo Durst Gefahr aus. Da muss sich der Pforzheimer Abwehrblock um Keeper Sebastian Ullrich auf Schwerstarbeit gefasst machen. Auf der anderen Seite weisen die Männer aus Neuhausen auch Schwachstellen auf. 817 Gegentreffer, dies sind die zweitmeisten in der Liga, zeigen auf, wo das Problem der Württemberger steckt. Und dies, obwohl mit Niklas Prauß kein Schlechter im TSV-Tor steht. Neuhausens Problemzone nutzte die TGS auch im mit 41:35-Treffern gewonnenen Vorrundenmatch aus. Florian Taafel musste seinerzeit den Kollegen den für den 40. Einschuss traditionellen Kasten Bier spendieren.

Hinten konsequent

Beim letzten Auftritt gegen Willstätt hat die TGS eine ordentliche Vorstellung abgeliefert. Hinten konsequent und aufmerksam, im Spiel nach vorne zunächst eine zielstrebige erste Welle. Wenn diese nicht zum Abschluss kam, initiierte Yanez Kirschner als Spielmacher ein schnelles und wendiges Laufspiel mit einstudierten Spielzügen. Was es zu bemängeln gab, war eine ganze Reihe technischer Fehler (Fang- und Abspielfehler), die wohl auch dafür ursächlich waren, dass sich Willstätt nach einem deutlichen Rückstand zu Beginn des Spiels und auch in der Halbzeitpause noch einmal bis auf drei Treffer herankämpfte und damit auch den Sieg kurzzeitig noch einmal in Frage stellte.

Beim Betrachten der Video-Aufzeichnung ist TGS-Chef Wolfgang Taafel in dieser Woche vor allem lobend aufgefallen, mit welchem Einsatz Michal Wysokinski in der Abwehr „den Laden dicht gehalten hat“. In Neuhausen wird er auch verstärkt vorne am Kreis ackern müssen, denn mit Davor Sruk fällt der zweite Kreisläufer der Wartberger aus. Die Verletzung, die er sich im Willstätter Spiel zugezogen hat, wurde mittlerweile als Innenbandanriss im Knie diagnostiziert.