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Cooler Typ im TGS-Tor: Sebastian Ullrich.  Foto: Ripberger 

TGS-Keeper Sebastian Ullrich: „Die Mannschaft zählt und nicht der Einzelne“

Der Torhüter kann im Handball 50 Prozent und mehr ausmachen. Seine Rolle in der Mannschaft ist deshalb sehr exponiert. Mit Sebastian Ullrich hat die TGS Pforzheim seit dieser Saison einen absoluten Hochkaräter, der in der Jugend sogar internationale Erfahrung sammelte, zwischen den Pfosten stehen. Im PZ-Interview mit Redakteur Martin Mildenberger gibt der 25-Jährige Einblicke in das nicht immer ungefährliche Leben eines Handball-Keepers.

PZ: Es heißt, wer sich im Handball ins Tor stellt, muss ein wenig verrückt sein, weil ihm Bälle mit 100 und mehr km/h um die Ohren sausen. Sind sie ein bisschen verrückt?

Sebastian Ullrich: Nein! Das muss man auch nicht sein. Wir sind ganz normale Sportler. Vielleicht ist es hilfreich, wenn man ein wenig verrückt ist. Ich bin es jedenfalls nicht.

PZ: Sie haben bei Ihren bisherigen Spielen für die TGS ausgezeichnete Kritiken bekommen. Was macht einen guten Handball-Torhüter aus?

Sebastian Ullrich: Prinzipiell sollte er so viele Bälle halten, wie möglich (lacht). Er sollte der Mannschaft in wichtigen Situationen, wenn man knapp führt oder der Vorsprung schmilzt, den nötigen Rückhalt geben. Ich glaube, ein Torhüter gewinnt keine Spiele, er kann die Mannschaft aber retten oder im Spiel halten, wenn es eng wird.

PZ: Wie haben Sie sich bei der TGS Pforzheim eingelebt und was trauen Sie Ihrer neuen Mannschaft in dieser Saison zu?

Sebastian Ullrich: Erst mal freue ich mich, wieder in Deutschland zu sein. Ich wurde sehr gut aufgenommen. Bei der TGS gibt es einen sehr starken Teamgeist. Man merkt hier deutlicher als in anderen Vereinen, dass man nur dann erfolgreich sein kann, wenn man zusammenhält. Die Mannschaft zählt und nicht der Einzelne. In dieser ausgeprägten Form habe ich das vorher noch nicht erlebt.

PZ: Wer hat eigentlich den härtesten Wurf bei der TGS?

Sebastian Ullrich: Auch wenn er nie im Angriff spielt: Markus Bujotzek. Der hat eine enorme Fackel. Eigentlich ist es schade, dass er viel Abwehr spielt. Der hat so ein Fass im Arm. Florian Taafel und Filip Prsa haben auch ne ordentliche Keule. Das tut’s dann manchmal schon weh.

Das ganze PZ-Interview lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs. oder als PZ-news-Plus-Abonnent auf der Plus-Artikel-Übersichtsseite.