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Die Mannschaft der TGS Pforzheim vor dem Start in die 3. Liga, oben von links: Physiotherapeut Sebastian Firniss, Philipp Ast, Nils Brandt, Florian Taafel, Vorstand Handball Wolfgang Taafel, Torwarttrainer Markus Herbst; Mitte von links: Trainer Andrej Klimovets, Raphael Blum, Tim Kusterer, Frederik Zergon, Valentin Hörer, David Hofmann, Betreuer Erich Wolf; vorne von links: Artur Pietrucha, Marco Kikillus, Christian Zluhan, Philip Hämmerling, Jonathan Binder, Steven Heintz, Michal Wysokinski, Sven Kaiser.  Foto: Privat 

TGS Pforzheim: Das Abenteuer 3. Liga beginnt

Pforzheim. Für die TGS Pforzheim, den frischgebackenen Aufsteiger in die 3. Handball-Bundesliga, beginnt am heutigen Samstag um 19.00 Uhr das Abenteuer 3. Liga. Gegner in der neuen Spielstätte der TGS, der Sporthalle der Fritz-Erler-Schule, ist die Zweitvertretung des Handball-Bundesligisten HBW Balingen/Weilstetten.

Eine lange Saisonvorbereitung, in der viel Schweiß floss, nicht nur bei der Mannschaft von Neutrainer Andrej Klimovets, sondern auch rund um die Verantwortlichen des Vereins vom Wartberg, findet nun im ersten Heimspiel der TGS ihr Ende. Denn zahlreiche Arbeiten rund um die neue Saison galt es im Vorfeld zu erledigen.

TGS-Handballchef Wolfgang Taafel und seine zahlreichen helfenden Hände haben in den zurückliegenden Wochen fast rund um die Uhr damit zugebracht, die Anforderungen des Deutschen Handballbundes (DHB), unter dessen Fittichen sich man nun befindet, zu befriedigen. Diese beinhalten strenge Auflagen rund um das Spiel und den Veranstaltungsort. Zudem wurde die neue Spielstätte der Turngesellen, in welche man in der Sommerpause auch noch umziehen musste, auf den neuesten Stand gebracht. So wurden in Absprache mit dem städtischen Amt für Bildung und Sport der Pinsel geschwungen, ein völlig neuer Cateringbereich und ein Sponsoren-Bereich eingerichtet. Auch die technischen Gegebenheiten in der Fritz-Erler-Halle waren nicht die besten. Auch hier wurde fleißig gewerkelt, sodass die Zuschauer nun ein würdiger Rahmen für den Auftakt der höchstklassig spielenden Handballmannschaft Pforzheims erwartet.

Erster Gegner der Mannen vom Wartberg ist kein Geringerer als die Bundesligareserve von Balingen/Weilstetten. Die „Gallier von der Alb“ rund um Trainer Eckhardt Nothdurft waren in der vergangenen Saison in der 3. Liga immerhin Dritter, sind auch diese Saison hochmotiviert und wollen um die vorderen Plätze mitspielen. Der Kader von Balingen/Weilstetten II ist voll auf Jugendstil getrimmt.

Das Durchschnittsalter der Truppe beträgt knapp 21 Jahre. Unter anderem stehen beim schwäbischen Team mit Florian Wiederstein und Jannik Hausmann zwei Spieler im Kader, die bei der vergangenen U19-Weltmeisterschaft im Aufgebot waren.

Es erwartet TGS-Kapitän Florian Taafel und sein Team somit ein harter Brocken zum Auftakt. Man braucht sich jedoch sicherlich nicht zu verstecken, stehen doch Trainer Klimovets überwiegend Spieler der vergangenen Meistermannschaft sowie die neu zur TGS gestoßenen Michal Wysokinski und Valentin Hörer, welche bereits 1. Liga in Polen und 3. Liga in Deutschland spielten, zur Verfügung. 

Die Verantwortlichen bei der TGS sind zuversichtlich, ist das Team in der Vorbereitung doch weitestgehend von Verletzungen verschont geblieben. Auch die Testspielergebnisse, teilweise gegen Konkurrenten aus der 3. Liga, verliefen recht gut. Die in den letzten Jahren durch zahlreiche Aufstiege verwöhnte TGS-Anhänger dürfen gespannt auf den Saison-auftakt sein.