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Die TGS Pforzheim um Florian Taafel bekommt es mit dem heimstarken TSV Neuhausen/Filder zu tun. Becker/PZ-Archiv
Die TGS Pforzheim um Florian Taafel bekommt es mit dem heimstarken TSV Neuhausen/Filder zu tun. Becker/PZ-Archiv
15.11.2018

TGS Pforzheim: Drittligist erwartet Handball-Team von den Fildern

Pforzheim. Drittligist TGS Pforzheim will mit einem Heimerfolg gegen den TSV Neuhausen/Filder in der Tabelle weiter nach oben klettern. Wie gewohnt spielen die TGS-Handballer am Samstag um 19 Uhr in der Bertha-Benz-Halle.

Ein Erfolg ist schon deshalb wichtig, da auf Pforzheim danach TuS Dansenberg sowie HG Saarlouis warten. Es folgen also zwei schwere Auswärtsbegegnungen. Mit dem Team von den Fildern stellt sich eine Mannschaft vor, die sich seit Jahren zwischen 3. Liga und Oberliga Baden-Württemberg bewegt. Nach zuletzt nur 1:7-Punkten steht Neuhausen derzeit auf Rang 13 und damit am Rande der Abstiegszone.

Aus der Platzierung zu schließen, dass der Auftritt am Samstag zum Selbstläufer wird, wäre allerdings falsch: Die Kampfkraft der Württemberger zeigt der Vergleich mit dem zum Establishment der Liga zu rechnenden TuS Fürstenfeldbruck. Da schafften die „Mad Dogs“ nach einem 8:15 zur Pause noch einen 26:25-Heimsieg.

Markenzeichen der Neuhäuser sind eine offensive 3:2:1- oder eine 5:1-Abwehr mit einer intensiven ersten und zweiten Welle sowie das schnelle Passspiel fast ohne Prellen. Stärkster Mannschaftsteil ist der Rückraum: Hannes Grundler, Louis Mönch und vor allem Timo Durst sind wurfstark. Bis auf Keeper Sebastian Ullrich, der an einem Bruch des Mittelfußes laboriert und der in diesem Jahr wohl nicht mehr auflaufen wird, steht TGS-Trainer Andrej Klimovets der komplette Kader zur Verfügung. Mit Jonathan Binder gibt es für Ullrich gleichwertigen Ersatz. Binders Vertreter ist nun der junge Dominik Merz.

Filip Prsa will wieder spielen

Nach einjähriger Pause wegen eines Kreuzbandrisses hat Filip Prsa wieder Spielbereitschaft signalisiert. Klimovets dürfte das Kraftpaket dosiert einsetzen müssen, da Prsa dazu neigt, die Zweikämpfe zu suchen und diese einzugehen, es nun aber auch Kopfsache sein dürfte diese einzugehen. Der während seiner Verletzungspause für den rechten Rückaum verpflichtete Patrick Zweigner ist auch ein starker Linkshänder und harmoniert vor allem mit Marco Kikillus gut. Zudem spekuliert Roy James auf diese Position.