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TGS Pforzheim: Kantersieg im Spitzenspiel

Pfullingen. Die TGS Pforzheim ist in der Handball-Oberliga nicht zu bremsen. Das Team von Trainer Damir Lebovic setzte sich auch im Spitzenspiel beim VfLPfullingen überraschend klar mit 32:22 (17:12) durch. Spätestens jetzt zählen die Ballwerfer aus der Goldstadt, die mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugten, zu den Titelkandidaten.

Seit zweieinhalb Jahren hatte Pfullingen zu Hause nicht mehr verloren. Und eine Heimniederlage mit zehn Toren gab es noch nie. Entsprechend gedrückt war die Stimmung in der mit rund 700 Zuschauern gut besetzten Kurt-App-Sporthalle, während die zahlreich mitgereisten TGS-Anhänger euphorisch den Kantersieg feierten.

Lediglich bis zum 8:8 standen sich zwei gleichwertige Mannschaften gegenüber. Danach hatte sich die 6:0-Abwehr der TGS um Andrej Klimovets gefunden. Und Philip Hämmerling im Tor war kaum mehr zu bezwingen.

Offensiv hatte Sven Kaiser einen starken Auftritt, ehe er kurz nach der Pause mit seiner dritten Zeitstrafe vom Feld musste. Gut, dass auch Andrej Klimovets und Florian Taafel einen guten Tag hatten. Taafel benötigte allerdings einige Minuten, bis er auf Touren kam.

Schon zur Pause führte die TGS 17:12. Pfullingen kämpfte sich nach auf 14:17 heran, doch anders an in Wangen dachten die Pforzheimer nicht daran, den Gegner wieder ins Spiel kommen zu lassen. Spätestens beim Stande von 25:16 war die Vorentscheidung gefallen, obwohl die TGS angesichts von zwölf Zeitstrafen 25 Minuten in Unterzahl spielte.

Pfullingens Trainer Alexander Job bezeichnete den Pforzheimer Sieg „ohne Wenn und Aber“ als verdient. TGS-Coach Damir Lebovic sieht sein Team trotz der überragenden Vorstellung, erst bei 80Prozent ihres Leistungsvermögens. Da kann sich die Konkurrenz ja noch auf einiges gefasst machen. pm/ok

TGS Pforzheim: Binder, Hämmerling – Heintz 1, Taafel 9/2, Pietrucha 2, Kikillus 3/1, Hoffmann, Kaiser 3, Sydorchuk, Klimovets 5, Zergon 1, Brandt 3, Zluhan 4, Ast 1