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Florian Taafel erwies sich einmal mehr als Toregarant für die TGS Pforzheim.
Florian Taafel erwies sich einmal mehr als Toregarant für die TGS Pforzheim. © PZ-Archiv
21.03.2015

TGS Pforzheim besiegt TSV Neuhausen und die Abstiegsängste

Das Thema Klassenerhalt können die Handballer der TGS Pforzheim nach dem Samstagspiel gegen TSV Neuhausen/Filder nun wesentlich entspannter angehen. Mit einem klaren und in der zweiten Halbzeit auch nie gefährdeten 29:24-Sieg warfen sich die Pforzheimer auf Platz 8 (25:25 Punkte).

Das lässt aufatmen, denn zu Abstiegsrängen ist der Abstand so groß geworden, dass schon alles schief laufen müsste, um die TGS noch aus der 3. Handball-Liga zu drängen. Und wer weiß, wie der Verein trotz Personalnot Punkt um Punkt erkämpft hat, der kann erahnen, dass die Pforzheimer mehr wollen.

Und genau so haben sie auch angefangen. Mit 15:11 ging die TGS in die Halbzeitpause. So ganz souverän war das Spiel in den ersten 30 Minuten in der Fritz-Erler-Sporthalle jedoch nicht. Immer wieder gab es kleine Nachlässigkeiten, immer wieder konnte der TSV aufholen, aber am Ende blieben die Neuhausener zu harmlos, um eine Überraschung zu landen.

Vor allem ab der 40. Minute spielten die Pforzheimer das Match eiskalt bis zum Abpfiff durch. Der TSV stellte keine Gefahr mehr dar. Und so blieb der Tabellenvorletze der 3. Liga folgerichtig punktlos. TGS-Trainer Andrej Klimovets, der auch ein Tor beisteuerte, konnte mit seinem Team zufrieden sein.

Überragender Spieler war einmal mehr Florian Taafel. Seine zehn Treffer sprechen für sich. Von ihm und seiner Torlaune hängt viel ab bei der TGS. Marco Kikilllus steuerte sieben Tore bei und erwies sich nebenher als sicherer, zweifacher Siebenmeterschütze. Die weiteren Treffer für die Pforzheimer erzielten Guillem Miro Gea (4), Nils Brandt und Michal Wysokinski (je 3), David Hoffmann und Andrej Klimovets (je 1).