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Adam Soos (rechts) könnte nach seiner Erkältung der TGS im Auswärtsspiel wieder zur Verfügung stehen. PZ-Archiv, Becker 

TGS Pforzheim erwartet gegen SV Zweibrücken ein Schlüsselspiel

Pforzheim. Handball Drittligist TGS Pforzheim fährt an diesem Samstag zum zweiten Mal binnen Wochenfrist in die Pfalz. Gastgeber ist diesmal der SV Zweibrücken, der genauso wie die Pforzheimer ein Punktekonto von 6:10-Zählern aufweist – für beide Teams also ein Schlüsselspiel.

An der schwierigen personellen Situation der TGS hat sich nicht viel geändert, es besteht zwar ein Funken Hoffnung, dass Adam Soos, der in Haßloch mit einer fiebrigen Erkältung passen musste, wieder mitmischen kann, ansonsten wird Trainer Tobias Müller wieder die Rolle des spielenden Trainers übernehmen müssen, um zusammen mit dem in Haßloch verbissen verteidigenden Michal Wysokinski den Innenblock der Abwehr zu bilden.

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TGS Pforzheim gibt in Haßloch knappen Vorsprung noch aus der Hand

Ob Christopher Bregazzi, der in Haßloch als Notnagel auf der Bank saß, wieder dabei sein kann, ist noch nicht sicher. Dennoch fahren die Wartberger wieder mit Hoffnung auf Zählbares in die Westpfalz.

Zweibrücken zuletzt mit Berg- und Talfahrt

So enttäuschend die Schlussminute mit zwei Gegentreffern zuletzt in Haßloch auch war, dass man wenigstens einen Teilerfolg mit über den Rhein nahm, wird inzwischen positiv bewertet. Moral und Willensstärke machen Hoffnung, dass man auch in den kommenden Spielen weiter erfolgreich mitmischen kann und vielleicht hilft auch einmal Fortuna mit.

Gegner Zweibrücken hat in den letzten beiden Spielen mit recht unterschiedlichen Leistungen aufgewartet, dem viel beachteten 35:28-Heimsieg gegen Leutershausen folgte zuletzt eine genauso unerwartet klare 28:32-Niederlage beim Schlusslicht in Großsachsen, dies bestätigt einmal mehr die Einschätzung von TGS-Coach Tobias Müller, dass in dieser Liga in dieser Saison jeder jeden schlagen kann.

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Große Herausforderungen in der 3. Liga: Auf TGS Pforzheim wartet knallharte Saison

Den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen muss am Samstag Priorität haben, denn wenn das Spiel der Rosenstädter rollt, sind auch engagierte Zuschauer in der Westpfalzhalle da.