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TGS Pforzheim

Angetäuscht und getroffen: Marco Kikillus war auch vom Siebenmeterstrich erfolgreich.  PZ-Archiv, Ripberger
Angetäuscht und getroffen: Marco Kikillus war auch vom Siebenmeterstrich erfolgreich. PZ-Archiv, Ripberger
25.03.2018

TGS Pforzheim feiert bei der HSG Oftersheim-Schwetzingen 28:24-Erfolg

Oftersheim/Schwetzingen. Mit einem von den wenigsten Optimisten erwarteten 28:24 (13:8)-Sieg kehrte Handball-Drittligist TGS Pforzheim am Samstag vom Auswärtsspiel bei der HSG Oftersheim-Schwetzingen zurück. Dabei musste Trainer Andrej Klimovets mit Youngster Markus Bujotzek verletzungsbedingt (Sprunggelenk) auf einen weiteren Spieler verzichten. Um sich mit einer stabilen 6:0-Abwehrformation den überaus wurfgewaltigen HSG-Angreifern entgegenstellen zu können, blieb Klimovets nichts anderes übrig, als selbst aufzulaufen und die Gegenspieler bissen sich am Weltmeister die Zähne aus.

Nach zwanzig Minuten stand es gerade einmal 6:6. Doch von nun an dominierte die TGS eindeutig das Geschehen und das insbesondere in der Person von Maris Versakovs, der im Minutentakt mit platzierten Würfen aus dem Rückraum erfolgreich war und innerhalb von sieben Spielminuten sein Team auf 12:6 davonziehen ließ. Mit einer 13:8-Führung ging es in die Halbzeitpause.

Oftersheims Angreifer taten sich auch danach schwer. Sie mussten sich oft schwierige Würfe aus dem Rückraum nehmen, die entweder geblockt wurden, am Tor vorbei gingen oder eine Beute von Sebastian Ullrich waren. Die TGS spielte dagegen geduldig ihre Angriffe zu Ende, fand immer wieder auch die Kreisläufer Davor Sruk und Michal Wysokinski als Abnehmer, die dann meist nur noch mit einem Foul zu bremsen waren. Den Rest übernahm der zehnfache Torschütze Marco Kikillus vom Siebenmeterstrich. Bis zur 47. Minute baute die TGS ihren Vorsprung gar auf neun Tore aus und beim Stand von 22:13 war die Vorentscheidung gefallen.

Ersatzcoach Florian Taafel meinte hinterher: „Wir haben mit unseren derzeit beschränkten Möglichkeiten unser taktisches Vorhaben perfekt umgesetzt und natürlich hat Andrej eine überragende Partie gezeigt“. pm

TGS: Binder, Ullrich – Bogdanic, Kikillus 10/5, Mitzel, Sruk 2, Fassunge, Wysokinski 2, Andrej Klimovets, Dykta, Alexander Klimovets, Salzseeler, Versakovs 9.