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25.08.2017

TGS Pforzheim freut sich auf Saison-Auftakt: Knallerspiel gegen Kornwestheim

Mit der Hausaufgabe gegen Salamander Kornwestheim starten die Handballer der TGS Pforzheim am Samstag zur obligatorischen Anwurfzeit um 19 Uhr in der Bertha-Benz-Halle in die Spielrunde 2017/2018 der 3. Bundesliga.

Auf den ersten Blick scheint die Aufgabe gegen einen Aufsteiger gut lösbar, dass die Begegnung aber gleich ein ganz heißer Tanz wird, weiß man im Lager der Nordstädter bestens, denn sowohl in den bisherigen Vergleichen in der 3. Liga als auch zuvor in der Oberliga Baden-Württemberg gab es zwischen diesen beiden Konkurrenten ausnahmslos ganz knappe Auseinandersetzungen, die meist erst in den Schlussaktionen entschieden wurden.

Souveräner Meister

Nachdem es Kornwestheim am letzten Spieltag der Spielrunde 2015/2016 mit 24 Punkten aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber Haßloch und Zweibrücken völlig unerwartet mit dem Abstieg erwischte, führte der in Pforzheims bestens bekannte Trainer Hans Christensen „die Lurchies“ als souveränen Meister der Oberliga Baden-Württemberg auf direkten Wege wieder in die 3. Liga zurück. Garant für den sofortigen Wiederaufstieg war dabei der durchschlagskräftige Rückraum mit den Topwerfern Dennis Gabriel und Christopher Tinti sowie der pfeilschnelle und bundesligaerfahrene Peter Jungwirth, der auf der rechten Außenbahn mit 248 Saisontreffern Liga-Schützenkönig wurde. Unter der Regie des neuen Trainers Alexander Schurr, einem Sportwissenschaftler der Uni Tübingen, haben sich die Gäste nunmehr mit Rückraumwerfer Christian Wahl (TV Neuhausen) und Kreisläufer Julius Emrich (BBM Bietigheim) mit Spielern, die Erfahrung aus der 2. Bundesliga mitbringen, weiter verstärkt. Bei der TGS Pforzheim muss man nach den Abgängen von Daniel Sdunek, Martin Kienzle, Felipe Soteras-Merz und Nils Boschen vier Leistungsträger ersetzen. Deshalb war es wichtig, dass die auf vielen Positionen veränderte Mannschaft im DHB-Pokal gegen den TV Hüttenberg im ersten und dritten Drittel des Vergleichs einen eindrucksvollen Nachweis einer schon weit fortgeschrittenen und gelungenen Vorbereitung erbringen konnte.

Starker Rückhalt

Mit Keeper Sebastian Ullrich ist es Wolfgang Taafel offensichtlich gelungen einen vorzüglichen Nachfolger im Tor zu finden, der sich die Anerkennung der TGS-Fans bereits bei seinem ersten Auftritt in der Bertha-Benz-Halle verdiente. Ein gutes Näschen und glückliches Händchen scheint der TGS-Boss auch mit Maris Versakovs gehabt zu haben, der gegen Hüttenberg als neuer Regisseur nicht nur bereits die vorgesehenen Spielzüge ansagte und ein gutes Auge für seine Mitspieler verriet, sondern nach dem Wechsel auch aufzeigte, dass er torgefährlich ist.

Wichtig ist, dass die TGS derzeit bis auf Neuzugang Christopher Bregazzi (Kreuzbandriss) von Verletzungen verschont geblieben ist und ihr mit den weiteren Zugängen Maximilian Mitzel und Jakob Fassunge sowie den Eigengewächsen Lukas Salzseeler, Markus Bujotzek, Fabian Dykta, Alexander Klimovets starke Ergänzungsspieler zur Verfügung stehen.