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Weil die befürchtete Sperre ausblieb, darf Davor Sruk (rechts) morgen für die TGS Pforzheim spielen.  PZ-Archiv/Hennrich
Weil die befürchtete Sperre ausblieb, darf Davor Sruk (rechts) morgen für die TGS Pforzheim spielen. PZ-Archiv/Hennrich
12.10.2017

TGS Pforzheim gegen Neuhausen - Duell der Frustrierten in der Bertha-Benz-Halle

In der Bertha-Benz-Halle spricht am Samstag (Spielbeginn 19 Uhr) in der Begegnung der 3. Bundesliga zwischen den Handballern der TGS Pforzheim und des TSV Neuhausen/Filder wieder alles für den fast schon gewohnten Samstags-Krimi.

Beide Seiten weisen 8:6-Punkte auf und beide Mannschaften hatten am vergangenen Wochenende das fast gleiche frustrierende Erlebnis zu verdauen. Während die Pforzheimer im Spiel bei TuS Fürstenfeldbruck drei Sekunden vor dem Abpfiff den 32:32-Ausgleich markierten und durch einen Siebenmeter mit dem Schlusspfiff doch noch mit 32:33-Toren unterlagen, glich der Aufsteiger von den Fildern im Heimspiel mit dem amtierenden Meister SG Nußloch zwanzig Sekunden vor dem Ende zum 27:27 aus, um sich ebenfalls mit dem Schlusspfiff noch die 27:28-Niederlage einzuhandeln.

Bei der TGS war die Niederlage in Fürstenfeldbruck auch mit einer Disqualifikation für Kreisläufer Davor Sruk verbunden. Man befürchtete im Pforzheimer Lager dazu auch noch eine Sperre, doch ganz so schlimm ist es nicht gekommen. Weil die Schiedsrichter mit der Roten Karte das Vergehen als sanktioniert betrachteten, darf Sruk am Samstag wieder spielen. Dies ist wichtig, weil im kleinen TGS-Kader mit Markus Bujotzek und Evgeni Prasolov (beide Schulterverletzung) ohnehin zwei wichtige Akteure fehlen. Gut möglich, dass Trainer Andrej Klimovets zur Stabilisierung der Abwehr wieder mit ins Spiel eingreift.

Gegner TSV Neuhausen spielt als Aufsteiger in der ohnehin hart umkämpften Liga bisher eine unerwartet starke Rolle. Dass man Meister Nussloch lange Paroli bot, spricht für das Team. Herausragend ist bei den „Maddogs“ ist das schnelle Passspiel fast ohne Prellen. Aus der geschlossenen Mannschaft ragen Spielmacher Timo Durst sowie Rückraumschütze Hannes Grundler, der mit 62 Toren bisher der zweitbeste Ligaschütze ist, heraus.