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TGS Pforzheim

Mit fünf Toren war der erst 19-jährige Alexander Klimovets (Nummer 23) zweitbester Torschütze bei der TGS. Foto: Ripberger
Mit fünf Toren war der erst 19-jährige Alexander Klimovets (Nummer 23) zweitbester Torschütze bei der TGS. Foto: Ripberger
22.04.2018

TGS Pforzheim gegen SG Köndringen: Pflichtsieg gegen den Absteiger

Pforzheim. Die Saison der 3. Handball-Bundesliga neigt sich dem Ende zu. Höchste Zeit für die TGS Pforzheim. Denn die von zahlreichen Verletzungen gebeutelte Mannschaft geht auf dem Zahnfleisch. Gleichwohl bissen die Schützlinge von Trainer Andrej Klimovets am drittletzten Spieltag in der heimischen Bertha-Benz-Sporthalle noch einmal auf die Zähne. Gegen das Schlusslicht SG Köndrigen-Teningen, das schon als Absteiger feststeht, wollte man sich nicht blamieren.

Nach einem zähen Kampf und einer ausgeglichenen ersten Halbzeit setzten sich die Rot-Weißen am Ende dann doch mit 32:28 (15:15) durch. Ein verdienter Heimsieg nach zuletzt zwei Niederlagen.

Klimovets junior überzeugt

Dabei warf man wieder einmal – notgedrungen – Spieler aus dem eigenen Nachwuchs ins kalte Drittliga-Wasser. Und sie machten ihre Sache gut. Trainer-Sohn Alexander Klimovets, erst 19 Jahre alt, deutete an, dass aus ihm ein passabler Drittliga-Spieler werden kann. Mit viel Kraft und Durchsetzungsvermögen glückten ihm fünf blitzsaubere Tore aus dem Rückraum. Stark auch wieder Fabian Dykta auf Linksaußen. Der 22-Jährige, der seit den Minis bei der TGS spielt, traf zweimal. „Wir haben uns das Leben selber schwer gemacht“, meinte Dykta nach dem Spiel. In der ersten Hälfte habe man in der Deckung nicht konzentriert genug agiert. „Man merkt einfach, dass die Kräfte schwinden. Aber am Ende können wir doch zufrieden sein. Wir haben den erhofften Pflichtsieg eingefahren“, so Dykta.

Neben Klimovets und Dykta trugen sich auch die Eigengewächse Markus Bujotzek (4) und Lukas Salzseeler (1) in die Torschützenliste ein. Zufrieden war auch TGS-Handball-Boss Wolfgang Taafel, der am Samstag Geburtstag hatte. „Der Unterschied war auch die Torhüterleistung“, meinte er. In der Tat hatte TGS-Keeper Sebastian Ullrich einen guten Tag erwischt und stach die beiden Torhüter des Gegners aus Südbaden aus.

Bester TGS-Torschütze war Marco Kikillus. Der Rechtsaußen erzielte zwölf Tore, verwandelte dabei alle sieben Strafwürfe. Kapitän Florian Taafel saß auf der Bank. Er wird verletzungsbedingt diese Saison nicht mehr spielen.