760_0900_23104_.jpg TGS Pforzheim gegen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf
Nur keine erneute Bauchlandung: Anders als gegen Großsachsen mit Sebastian Knierim (rechts) will Pforzheims Michal Wysokinski heute einen Sieg.Hofmann, PZ-Archiv 

TGS Pforzheim gegen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf

Nach vier Niederlagen sollte die TGS Pforzheim morgen um 19 Uhr in der Hausaufgabe mit dem SV Auerbach endlich etwas Zählbares auf die Habenseite bringen. Denn die Oberpfälzer zählen zu den Mannschaften, die wohl um eine weitere Saison in der 3. Handball-Liga kämpfen müssen.Im bisherigen Rundenverlauf ist Auerbach mit 2:6 Zählern ebenfalls nicht nach Wunsch gestartet.

Mit Mario Schmidtke verfügen die Bayern über einen Torjäger vom Kaliber eines Florian Taafel und mit Schöttner und Wolf über zwei weitere gefährliche Rückraumschützen. TGS-Trainer Andrej Klimovets stehen Philipp Hämmerling, Tim Kusterer und Raphael Blum zwar weiterhin nicht zur Verfügung. Valentin Hörer mischt aber schon seit zwei Spielen wieder mit und auch Torhüter Jonathan Binder ist wieder mit dabei.

Nimmt man die beiden überzeugenden Vorstellungen gegen Oftersheim/Schwetzingen und in Altenheim als Maßstab, ist die SGPforzheim/Eutingen in der Oberliga Baden-Württemberg nunmehr auf Touren. Im Samstags-Heimspiel gegen Aufsteiger TV Flein (20 Uhr) wird erwartet, dass die Mannen von Hans Christensen ihr Punktekonto erstmals in dieser Spielrunde positiv stellen. Dass seine Abwehr auch in Altenheim wieder wie ein Bollwerk stand, hat Christensen besonders gefallen. Pluspunkte beim Trainer verdiente sich auch Carlo Petruzzi, der die sich durch die Manndeckung gegen Manuel Mönch ergebenden Freiräume effizient nutzte. Aufsteiger Flein hat bisher erst einen Zähler geholt.

In der Badenliga empfängt die SG Pforzheim/Eutingen II mit dem HSV Hockenheim einen ganz dicken Brocken. Die Rennstädter sind in die Runde mit Siegen gegen die Perspektivmannschaften von Kronau/Östringen und Leutershausen gestartet.

Ein ganz schwerer Gang steht auch dem TVBretten bevor. Sandro Catak muss mit seiner Truppe zum Liga-Dino TSV Viernheim. Dieser führt nach zwei Siegen sogar die Tabelle an. Der HC Neuenbürg ist am Wochenende spielfrei. In der Landesliga hat der TV Ispringen die HSG Weingarten/Grötzingen zu Gast. Die Karlsruher Union spielte in der vergangenen Spielrunde gemeinsam mit dem TSV Rintheim für eine Spielrunde in der Badenliga. Wichtig wäre für Ispringen, dass der zuletzt kranke Marvin Morloch wieder mit von der Partie ist.

Blau Gelb Mühlacker wurde am vergangenen Wochenende von der HSG Linkenheim-Hochstetten der steinige Weg auf Verbandsebene aufgezeigt. Beim TV Forst wird die Aufgabe am Sonntag nun auch nicht viel leichter sein. Das Wohl und Wehe der Senderstädter hängt auch davon ab, ob wenigstens der eine oder andere aus dem zuletzt fehlenden Trio Laurin-yecz, Mandic und Goll wieder mit auflaufen kann. Für die SG Pforzheim/Eutingen III geht das schwierige Startprogramm weiter: Am Sonntag kreuzt mit der SGLinkenheim/Hochstetten/Liedolsheim der Spitzenreiter in der Konrad-Adenauer-Halle auf.

Frauen-Drittligist HSG Pforzheim ist am Wochenende spielfrei. Die Schlupfwespen gehen erst am Donnerstag, 3. Oktober, gegen den TV Möglingen wieder ans Sportgerät.

In der Landesliga der Frauen steigt ganz früh in der Saison das Lokalderby zwischen der SGPforzheim/Eutingen und Aufsteiger TGS Pforzheim. Nach den beiden bisherigen Auftritten scheint man bei der SG mit einem breiten aber auch qualitativ starken Kader am sofortigen Wiederaufstieg zu arbeiten.

Die HSG Pforzheim II muss zum SV Langensteinbach und dürfte den Karlsbaderinnen einen Vergleich auf Augenhöhe liefern.